Sepp Maier fordert Uli Hoeneß zum Rückzug aus FC-Bayern-Geschäften auf
Christina JunitzSepp Maier fordert Uli Hoeneß zum Rückzug aus FC-Bayern-Geschäften auf
Sepp Maier, die legendäre ehemalige Torwart-Ikone des FC Bayern München, hat Uli Hoeneß aufgefordert, sich etwas aus den Vereinsgeschäften zurückzuziehen. Der 81-Jährige äußerte sich während einer Veranstaltung der Allgäuer Zeitung in Nesselwang. Seine Worte spiegeln anhaltende Bedenken über Hoeneß' tiefgreifenden Einfluss beim Rekordmeister wider.
Maier und Hoeneß waren Teamkollegen, als die deutsche Nationalmannschaft 1974 Weltmeister wurde. Ihre jahrzehntelange gemeinsame Geschichte verleiht den jüngsten Äußerungen des Torwart-Legenden besonderes Gewicht. Bei der Veranstaltung stellte Maier infrage, ob Hoeneß' anhaltendes Engagement dem 72-Jährigen selbst noch guttue.
Obwohl Hoeneß offiziell nur noch Ehrenpräsident ist, bleibt er eine prägende Figur beim FC Bayern. Zuvor war er Manager, später Präsident des Vereins, bevor er in den Aufsichtsrat wechselte. Maier zufolge falle es Hoeneß schwer, loszulassen – er mische sich weiterhin in Entscheidungen auf allen Ebenen des Clubs ein.
Die Allgäuer Zeitung veröffentlichte Maiers Aussagen am Freitag. Seine Ratschläge spiegeln eine breitere Debatte über Führungswechsel bei einem der erfolgreichsten Fußballvereine der Welt wider.
Maiers Worte rücken Hoeneß' anhaltende Präsenz beim FC Bayern in den Fokus. Als Ehrenpräsident und Aufsichtsratsmitglied übt er nach wie vor erheblichen Einfluss auf die Vereinsführung aus. Die Diskussion über seine Rolle kommt zu einer Zeit, in der der Club sowohl sportliche als auch organisatorische Herausforderungen bewältigen muss.






