07 February 2026, 04:50

Sachsens Fasching feiert buntes Comeback mit Rekordstimmung in Radeburg

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto eines Umzugs in Berlin, Deutschland, mit Menschen auf dem Boden und auf Pferden, einer Statue, Straßenlaternen, Bäumen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel, mit Text am unteren Rand.

Sachsens Faschingsfans starten optimistisch in den Straßenkarneval - Sachsens Fasching feiert buntes Comeback mit Rekordstimmung in Radeburg

Sachsens Faschingsaison kehrt mit neuer Energie zurück – nach Jahren der Unterbrechungen

Das Highlight der Saison, der Umzug in Radeburg, findet am 15. Februar unter dem Motto "RaBu Irrenhaus – wild und wunderbar durchgeknallt" statt. Die Veranstalter versprechen einen Tag voller Farbe, Chaos und Spaß – ganz ohne politische Untertöne.

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Die diesjährigen Feierlichkeiten markieren einen Neuanfang für Sachsens Faschingszene. Die vergangenen Jahre waren von Corona-Beschränkungen, Energiekrisen und Sicherheitsbedenken geprägt. Nun setzen Vereine und Teilnehmer auf eine unbeschwertere, heitere Herangehensweise, wie Jörg Weiser, Präsident des Verbands Sächsischer Karneval, erklärt. Der Verband vertritt 186 Vereine mit rund 22.000 aktiven Mitgliedern im ganzen Bundesland.

Der Radeburger Umzug, der größte der Region, erwartet bei trockenem und sonnigem Wetter bis zu 25.000 Besucher. Eintrittskarten kosten für Erwachsene 5 Euro, Kinder und Schüler unter 14 Jahren haben freien Eintritt. Anders als in Köln, Düsseldorf oder Mainz, wo Politiker oft scharfer Satire ausgesetzt sind, verzichtet Sachsens Fasching traditionell auf politische Themen und setzt stattdessen auf reinen Unterhaltungswert.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: Sachsen hat erstmals ein Faschingsprinzpaar auf Landesebene gekürt – Désirée I. und Simon I. vom Pegauer Karnevalsclub. Ihre Vorstellung spiegelt die wachsende Begeisterung und die neuen Traditionen wider, die in der Region Fuß fassen.

Der Umzug in Radeburg startet am 15. Februar um 12 Uhr und verspricht einen Tag ungebremsten Feierns. Ohne politische Botschaften und mit vollem Fokus auf Spaß hoffen die Organisatoren auf Rekordbesucherzahlen. Die Veranstaltung steht für die Rückkehr zu jenem lebensfrohen, unbeschwerten Faschingsgeist, den die Fans in den letzten Jahren so vermisst haben.