Rotes Rathaus lockt Tausende: Berliner entdecken Politik zum Anfassen
Christina JunitzRotes Rathaus lockt Tausende: Berliner entdecken Politik zum Anfassen
Rotes Rathaus in Berlin öffnet zum zweiten Mal in Folge für die Öffentlichkeit
Zum zweiten Mal in Folge öffnete Berlins Rotes Rathaus seine Türen für die Öffentlichkeit. Rund 7.000 Besucher nutzten das Angebot, wobei sich vor dem Gebäude lange Schlangen bildeten. Der regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) betonte im Rahmen der Veranstaltung die Bedeutung des Dialogs für die Demokratie.
Beim Tag der offenen Tür konnten die Gäste sonst unzugängliche Bereiche erkunden, darunter das Büro des Bürgermeisters und den Sitzungssaal des Senats. Vor Ort waren zudem zwei mobile Bürgerämter im Einsatz.
Politiker wie Kai Wegner, Franziska Giffey (SPD) und Stefan Evers (CDU) standen den Bürgern für Gespräche zur Verfügung. Ein Kinderpressegespräch mit Wegner und eine Schnitzeljagd sorgten für Unterhaltung bei den jüngeren Besuchern.
Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war Berlins Bewerbung um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele. Im Vorjahr hatte der Tag der offenen Tür etwa 8.300 Besucher angezogen – die diesjährige Resonanz fiel zwar etwas geringer aus, blieb aber weiterhin stark.
Die Veranstaltung bot den Berlinerinnen und Berlinern die Gelegenheit, mit lokalen Verantwortungsträgern ins Gespräch zu kommen und einen Blick hinter die Kulissen des historischen Gebäudes zu werfen. Mit einem Programm für alle Altersgruppen und Diskussionen zu stadtpolitischen Themen stärkte der Tag der offenen Tür die Bürgerbeteiligung an Berlins Regierungshandeln. Sollte das Interesse weiter wachsen, könnten die Organisatoren über eine Erweiterung der Kapazitäten nachdenken.






