30 March 2026, 16:33

Robotergestützte Knie-OP: Kreisklinik Wörth setzt auf Präzisionsmedizin mit VELYS™-System

Offenes Buch mit Knie-Anatomie-Diagramm auf schwarzer Oberfläche, mit zusätzlichen Bildern von menschlichen Körperteilen und Text.

Robotergestützte Knie-OP: Kreisklinik Wörth setzt auf Präzisionsmedizin mit VELYS™-System

Kreisklinik Wörth führt erste robotergestützte Knieoperation durch

Die Kreisklinik Wörth hat ihre erste robotergestützte Kniegelenkersatz-Operation durchgeführt. Dabei kam das VELYS™-System des Unternehmens Johnson & Johnson MedTech zum Einsatz – ein bedeutender Fortschritt für die Präzisionsmedizin in der Einrichtung. Die Krankenhausleitung bezeichnet die Technologie als Durchbruch in der Patientenversorgung.

Das neue Verfahren kombiniert die VELYS™-Robotik mit dem ATTUNE™-Knie-System. Diese Methode ermöglicht es Chirurgen, Implantate präziser an die individuelle Anatomie der Patientinnen und Patienten anzupassen. Durch die exaktere Positionierung sollen Gelenkfunktion, Stabilität und natürliche Bewegungsabläufe verbessert werden.

Krankenhausdirektor Martin Reder lobte die Innovation als "Quantensprung in der Behandlungsqualität". Auch Landrätin Tanja Schweiger betonte die Bedeutung der Investition: "Damit sichern wir die hochwertige medizinische Versorgung in der Region." Das hauseigene Fast-Track-Reha-Programm wird die robotergestützte Technik nun nutzen, um die Erholungszeiten zu verkürzen.

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Chefarzt Dr. Fritz Ottlinger, Professor Franz-Xaver Köck und der leitende Operateur Christoph Schrafstetter erläuterten die Vorteile des Systems. Die Erweiterung der Endoprothetik an der Klinik erfolgt in Zusammenarbeit mit zwei führenden orthopädischen Zentren: der MedArtes-Klinik Neutraubling und dem Orthopädischen Centrum Straubing (OCS).

Das robotergestützte Knieoperationsprogramm ist an der Kreisklinik Wörth nun fest etabliert. Patientinnen und Patienten profitieren von digitaler Präzision und einem erprobten Implantatdesign. Ziel des Krankenhauses ist es, durch die neue Technologie sowohl die Rehabilitationsdauer als auch die langfristigen Behandlungsergebnisse zu optimieren.

Quelle