Ricken vor dem Bundesliga-Kracher: "Mehr als nur ein Spiel gegen Bayern"
Maren WeihmannRicken peilt Top-Spiel an: Wird wieder Bayerns Rivale - Ricken vor dem Bundesliga-Kracher: "Mehr als nur ein Spiel gegen Bayern"
Borussia Dortmunds Sportdirektor Lars Ricken äußert sich vor dem Topspiel gegen den FC Bayern München
Vor dem mit Spannung erwarteten Duell mit dem FC Bayern München am Wochenende hat sich Borussia Dortmunds Sportdirektor Lars Ricken geäußert. Die Partie, die am Samstag um 18:30 Uhr in München angepfiffen wird, stellt einen entscheidenden Moment im Titelrennen der Bundesliga dar. Ricken sprach zudem über die Entwicklung des Vereins und die Rivalität mit den Bayern unter Trainer Niko Kovač.
Ricken hatte Ende Januar nach dem Abgang von Nuri Şahin interimistisch das Traineramt übernommen. Unter seiner Führung kletterte Dortmund in der vergangenen Saison von Platz 11 auf Rang 4. Aufgrund dieses Erfolgs erhielt er einen Vertrag bis 2027 – mittlerweile jedoch in der Rolle des Sportdirektors.
Das bevorstehende Spiel gegen den FC Bayern hat besondere Bedeutung. Ricken bezeichnete es als mehr als nur ein normales Spiel, sondern als ein „wahres Topspiel“. Seiner Meinung nach tragen keine anderen Vereine den Ruf der Bundesliga in Europa so sehr wie Bayern und Dortmund – insbesondere in der Champions League.
Aktuell liegt Dortmund auf dem zweiten Tabellenplatz, vier Punkte hinter dem FC Bayern. In der Vorsaison endete die Saison mit einem Rückstand von 25 Punkten auf München. Trotz dieser Differenz ist Ricken überzeugt, dass Bayern Dortmund in den letzten Jahren nicht als ernsthafte Konkurrenten wahrgenommen hat.
Zudem sprach er sich für eine Vertragsverlängerung von Trainer Kovač über die aktuelle Saison hinaus aus. Dessen Arbeit hat offensichtlich die Vereinsführung überzeugt.
Die Begegnung wird am Samstag ab 18:30 Uhr live bei Sky übertragen. Dortmund will den Abstand zu Bayern verkürzen, während Ricken weiterhin an der langfristigen Ausrichtung des Vereins arbeitet. Ein starkes Ergebnis könnte die traditionelle Machtbalance in der Bundesliga neu definieren.






