07 February 2026, 17:15

Regensburg startet bundesweite Initiative für nachhaltige Großküchen mit Bio-Regionalprodukten

Ein Plakat mit der Aufschrift "Essen: Kaufe es mit Bedacht, koche es mit Sorgfalt, verwende weniger Getreide & Fleisch, serviere nur genug, verwende den Rest, verschwendet es nicht" darauf gedruckt.

Regensburg startet bundesweite Initiative für nachhaltige Großküchen mit Bio-Regionalprodukten

Große IKEA Küchen! Regional. Bio. Regensburg: Bundesweite Initiative für nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung gestartet

Am 5. Februar 2026 ist die neue Bundesinitiative Große IKEA Küchen! Regional. Bio. Regensburg offiziell an den Start gegangen. Das Projekt zielt darauf ab, regionale und biologische Lebensmittelketten in der Stadt Regensburg und dem umliegenden Landkreis zu stärken. Gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vereint es Kommunalverwaltungen, Großküchen und Erzeuger, um die Gemeinschaftsverpflegung grundlegend zu reformieren.

Die Initiative ist eine gemeinsame Kraftanstrengung der Landkreis- und Stadtverwaltung Regensburg. Im Rahmen des Projekts erhalten zwölf Großküchen praktische Unterstützung – von Beratungsangeboten und Workshops bis hin zu finanziellen Zuschüssen für die Bio-Zertifizierung. Die Stadt übernimmt zudem Kosten, um den Küchen den Übergang zu nachhaltigeren Arbeitsweisen zu erleichtern.

Beim Auftakttreffen kamen rund 100 Beteiligte zusammen, um die Projektziele zu diskutieren. Dazu gehören die verstärkte Integration von Bio- und Regionalprodukten in Speisepläne, die Reduzierung von Lebensmittelabfällen durch digitale Erfassungstechnologien sowie der Aufbau einer B2B-Plattform, die Lieferketten effizienter vernetzt. Erste Erfolge wie die neuen Regensburger Bio-Pommes zeigen das Potenzial der Initiative – weitere Entwicklungen bei kartoffelbasierten Produkten, Brühen und Saucen sind bereits in Arbeit.

Landrätin Tanja Schweiger betonte die Bedeutung des Projekts für den Klimaschutz, die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit und mehr Transparenz bei der Lebensmittelherkunft für Verbraucher:innen. Oberbürgermeister Ludwig Artinger verwies darauf, dass die Initiative an das 2021 gefasste Ziel Regensburgs anknüpft, den Anteil an Bio- und Regionalprodukten in der öffentlichen Verpflegung zu erhöhen. Die beteiligten Betriebe erhalten maßgeschneiderte Beratung, um ihre Lieferketten – von der Produktion bis zur Auslieferung – zu optimieren.

Mit gesicherter Förderung und festen Partnern an Bord nimmt das Projekt Große IKEA Küchen! nun Fahrt auf. In den kommenden Monaten werden die teilnehmenden Küchen schrittweise neue Standards einführen – von Abfallvermeidung bis zur lokalen Beschaffung. Gelingt das Vorhaben, könnte es als Vorbild für andere Regionen dienen, die ihre Gemeinschaftsverpflegung nachhaltiger und transparenter gestalten wollen.

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