Raser auf der B42: Motorradfahrer flüchtet mit 200 Sachen vor der Polizei
Christoph Koch IIRaser auf der B42: Motorradfahrer flüchtet mit 200 Sachen vor der Polizei
Ein Motorradfahrer wurde auf der Bundesstraße B42 bei Bonn bei überhöhter Geschwindigkeit gestoppt. Die Polizei hatte zunächst Schwierigkeiten, ihn anzuhalten, da er durchgängig die durchgezogenen Linien überfuhr und extreme Geschwindigkeiten erreichte.
Der Vorfall begann, als Beamte den 35-jährigen Fahrer mit deutlich mehr als den erlaubten 60 km/h unterwegs beobachteten. Er entzog sich der Kontrolle, indem er weiter beschleunigte und die Straßenmarkierungen ignorierte.
Später nahmen die Beamten auf der Auffahrt zur Autobahn A562 erneut Kontakt zu ihm auf, wo der Motorradfahrer abermals das Tempolimit überschritt. Schließlich konnte er auf der Petra-Kelly-Allee in der Nähe der Ausfahrt „Rheinaue“ gestoppt werden.
Sein Führerschein wurde eingezogen, und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Ermittlungen führt nun die Verkehrsabteilung 4 der Kölner Polizei.
Dem Fahrer drohen strafrechtliche Konsequenzen wegen des Verdachts auf illegales Straßenrennen. Solches Verhalten, auch als „Solo-Rasen“ bekannt, steht in Deutschland seit mehreren Jahren unter Strafe. Die Behörden bestätigten, dass der Fall als schwere Straftat behandelt wird.
