21 April 2026, 00:32

Puma-Aktie springt nach Banken-Upgrade – doch die Krise bleibt tief

Buntes "Winnock"-Schild an einer Wand, das einen Aktienmarkt anzeigt.

Puma-Aktie springt nach Banken-Upgrade – doch die Krise bleibt tief

Der Aktienkurs von Puma stieg um mehr als sechs Prozent, nachdem die Bank of America ihre Bewertung des Unternehmens verbessert hatte. Die Bank änderte ihre Einschätzung von "Underperform" auf "Neutral" und setzte ein deutlich höheres Kursziel. Dennoch notiert die Aktie trotz des kurzfristigen Anstiegs fast 52 Prozent unter ihrem Höchststand vom vergangenen November.

Die Aufwertung erfolgte vor dem Hintergrund der starken Performance von Nike, die die gesamte Sportbekleidungsbranche beflügelte. Während die Bank of America ihre Haltung revidierte, beließ JPMorgan Puma bei "Underweight" und verwies auf anhaltende Risiken in der Branche. Analysten warnten vor einem möglichen operativen Verlust und rückläufigen Umsätzen im dritten Quartal.

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Doch Puma kämpft mit tieferliegenden Problemen, die über die kurzfristigen Ergebnisse hinausgehen: eine schwache Großhandelsnachfrage, ein veraltetes Vertriebsnetz und der dringende Bedarf an einer strategischen Neuausrichtung belasten die Performance. Die Bruttomargen könnten auf den niedrigsten Stand seit über einem Jahrzehnt fallen – ein weiterer Grund zur Sorge für Anleger.

Eine kostenlose Analyse am 10. Oktober wird Anlegern Empfehlungen geben, ob sie Puma-Aktien kaufen oder halten sollten. Später im Monat, am 30. Oktober, wird das Unternehmen seine Zahlen für das dritte Quartal vorlegen – zusammen mit der neuen Unternehmensstrategie von Vorstandschef Arthur Hoeld.

Die Hochstufung durch die Bank of America gab Puma zwar einen vorübergehenden Schub, doch die langfristigen Herausforderungen bleiben bestehen. Der anstehende Quartalsbericht und die strategische Neuausrichtung werden entscheidend für das Vertrauen der Anleger sein. Bis dahin bleibt die Aktie weit unter ihren jüngsten Höchstständen.

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