04 May 2026, 10:25

Portugals Medienlegende Cândido Mota mit 82 Jahren gestorben

Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff bei einer Pressekonferenz in Rio de Janeiro vor einer Tafel mit Text und mehreren Mikrofonen.

Portugals Medienlegende Cândido Mota mit 82 Jahren gestorben

Cândido Mota, bekannter portugiesischer Radio- und Fernsehmoderator, ist im Alter von 82 Jahren verstorben

Der beliebte portugiesische Rundfunk- und Fernsehstar Cândido Mota ist tot. Über Jahrzehnte prägte er die moderne Medienlandschaft Portugals. Fans und Kollegen würdigen nun sein Erbe in der Unterhaltungsbranche.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Geboren am 28. September 1943 in Espinho, wurde Mota durch seine Synchronarbeiten und Moderationen landesweit bekannt. Besonders prägend war seine Stimme als Off-Sprecher in den von Herman José moderierten Spielshows Glücksrad (Wheel of Fortune) und Du kannst mich nicht täuschen (You Can’t Fool Me) auf RTP. Mit Formaten wie Em Órbita und O Passageiro da Noite festigte er seinen Ruf als einer der beliebtesten Fernsehpersönlichkeiten des Landes.

Neben seiner Fernsehkarriere engagierte sich Mota leidenschaftlich im Hörfunk und als Schauspieler. Als langjähriges Mitglied der Portugiesischen Kommunistischen Partei (PCP) trat er regelmäßig beim Avante!-Festival auf. In seinen späteren Jahren lebte er im Casa do Artista in Lissabon, einer Einrichtung für ehemalige Künstler.

Mota war vor seinem Tod mehr als zwei Wochen im Hospital de Santa Maria in Lissabon stationär behandelt worden. Die Aufbahrung findet am Montag um 16 Uhr im Bestattungshaus der Kirche São João de Deus statt, die Einäscherung ist für den Folgetag in Lissabon vorgesehen.

Präsident António José Seguro gedachte Mota in einer Stellungnahme und betonte, seine Stimme werde im kollektiven Gedächtnis Portugals weiterleben. Sein Einfluss auf Radio und Fernsehen bleibt unbestritten. Sowohl das Publikum als auch seine Kollegen werden sein Werk in Erinnerung behalten.

Quelle