07 June 2026, 18:23

Piers Morgan attackiert SXSW London nach Redeverbot für US-Kommentatoren

Piers Morgan: SXSW London hätte mehr für Cenk Uygur tun können, nachdem er aus dem UK ausgeschlossen wurde: 'Ich bin ein bisschen enttäuscht'

Piers Morgan attackiert SXSW London nach Redeverbot für US-Kommentatoren

Piers Morgan hat mit seiner Kritik an der Handhabung eines Redeverbots durch die SXSW London auf dem diesjährigen Festival für Aufsehen gesorgt. Die Veranstaltung, die vom 1. bis 6. Juni in Shoreditch stattfindet, schloss zwei US-Kommentatoren – Cenk Uygur und Hasan Piker – aus, nachdem das britische Innenministerium ihnen die Einreise verweigert hatte. Morgan nutzte seinen eigenen Auftritt am Donnerstag, um die Reaktion des Festivals infrage zu stellen.

Uygur und Piker sollten ursprünglich auf der SXSW London sprechen, wobei Uygur zudem für eine Veranstaltung in Oxford vorgesehen war. Doch die Entscheidung des Innenministeriums verhinderte ihre Teilnahme, woraufhin das Festival ihre Abwesenheit bestätigte.

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Am Donnerstag betrat Morgan die Bühne und hinterfragte, warum Uygur ausgeschlossen worden sei. Er behauptete, das Verbot gehe auf Uygurs Kritik an der israelischen Regierung zurück. Der Moderator äußerte zudem Enttäuschung darüber, wie die SXSW London mit der Situation umgegangen sei. Später betonten die Veranstalter jedoch erneut ihre Unterstützung für Morgans Recht auf freie Meinungsäußerung – selbst wenn diese sich gegen das Festival selbst richtet.

Abseits der Festival-Debatte griff Morgan auch Prinz Harry und Meghan Markle an. Er warf ihnen Heuchelei vor, da sie einerseits Fotos ihrer Tochter online teilten, sich aber öffentlich für den Schutz der Privatsphäre von Kindern einsetzten.

Der Streit wirft Fragen zu Meinungsfreiheit und staatlichen Eingriffen bei hochkarätigen Veranstaltungen auf. Uygur und Piker bleibt die Einreise nach Großbritannien weiterhin verwehrt, während die SXSW London noch bis zum 6. Juni läuft. Morgans Äußerungen halten die Diskussion in der Öffentlichkeit präsent, und die Veranstalter bleiben bei ihrer Haltung zur Meinungsfreiheit.

Quelle