17 January 2026, 13:58

Pfrontens Hallenbad-Projekt wackelt: Bürger fordern Stopp bis zur Kommunalwahl

Ein großes Gebäude mit einem Swimmingpool davor, umgeben von einem Metallzaun, mit Fahrzeugen, Pfählen, Drähten, einem Straßenmast, Bäumen, Hügeln und einem bewölkten Himmel.

Pfrontens Hallenbad-Projekt wackelt: Bürger fordern Stopp bis zur Kommunalwahl

Pläne für ein neues Hallenbad in Pfronten drohen Verzögerungen – Bürger fordern Transparenz und Kostenklarheit

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Die Pläne für ein neues Hallenbad in Pfronten könnten sich verzögern, da immer mehr Bedenken wegen der Kosten und der Entscheidungsfindung aufkommen. Der lokale Bewohner Joachim Wohlfart hat eine Online-Petition gestartet, in der er einen Stopp des Vorhabens fordert, bis der neu gewählte Gemeinderat im Mai sein Amt antritt. Bereits über 200 Anwohner unterstützen die Initiative – die Zukunft des Projekts steht damit infrage.

Die geplanten Baukosten für das Hallenbad belaufen sich auf geschätzte 21 Millionen Euro. Hinzu kommen in den kommenden Jahren erhebliche Betriebskosten. Wohlfart kritisiert das Fehlen eines klaren und transparenten Finanzierungskonzepts und verweist darauf, dass auch die Abrisskosten für das ehemalige Alpenbad noch ungeklärt seien.

Weitere offene Punkte betreffen die Verkehrsanbindung zur Baustelle sowie die Parkplatzsituation. In der auf openPetition.de veröffentlichten Petition argumentiert Wohlfart, dass weitreichende Entscheidungen erst nach den Kommunalwahlen im März 2026 getroffen werden sollten, wenn ein neuer Gemeinderat – inklusive eines noch nicht benannten Bürgermeisters – die Verantwortung übernimmt. Der aktuelle Bürgermeister Alfons Haf scheidet dann aus dem Amt aus, doch ein Nachfolger steht bisher nicht fest. Das Ziel der Petition ist klar: Die neu gewählten Vertreter, nicht der scheidende Gemeinderat, sollen das letzte Wort über die Zukunft des Bades haben. Angesichts wachsender öffentlicher Unterstützung könnte sich der Zeitplan des Projekts nun verschieben – je nachdem, wie die lokalen Behörden reagieren.

Der Zulauf für die Petition deutet darauf hin, dass viele Bürger eine umfassende Prüfung der finanziellen und logistischen Details des Badprojekts fordern. Sollte der Aufschub gelingen, könnten zentrale Entscheidungen erst auf Mitte 2026 verschoben werden, wenn der neue Gemeinderat die Amtsgeschäfte übernimmt. Bis dahin bleibt ungewiss, wie es mit dem Vorhaben weitergeht.