28 June 2026, 08:18

Özdemir warnt vor AfD als größter Gefahr für Deutschlands Demokratie seit Jahrzehnten

Özdemir sieht Demokratie so bedroht wie nie zuvor

Özdemir warnt vor AfD als größter Gefahr für Deutschlands Demokratie seit Jahrzehnten

Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, hat eine drastische Warnung vor der wachsenden Bedrohung für die deutsche Demokratie ausgesprochen. Er sieht das Land der größten Gefahr seit Jahrzehnten ausgesetzt – insbesondere durch die rechtsextreme Partei Alternative für Deutschland (AfD).

Özdemir betonte die besondere Verantwortung Deutschlands als Land der Shoah, demokratische Werte zu verteidigen. Die Wiedervereinigung, so argumentierte er, habe nur gelingen können, weil Deutschland ein verlässlicher, europäisch ausgerichteter und weltoffener Partner geblieben sei.

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Besorgnis äußerte er über die völkisch-nationalistischen Verstrickungen der AfD, vor allem in Bundesländern wie Thüringen und Brandenburg. Ein Machtzuwachs der Partei, so Özdemir, würde signalisieren, dass Deutschland seine Nachbarn und die Welt getäuscht habe.

Der Ministerpräsident spricht sich für ein Verbot der AfD aus und regt eine erneute Prüfung von Artikel 21 des Grundgesetzes an, um ein mögliches Parteiverbot zu prüfen. Dennoch glaubt er, dass einige AfD-Anhänger noch erreichbar seien – auch wenn er einräumt, dass andere nicht mehr zu überzeugen seien. Um direkt mit den Wählern ins Gespräch zu kommen, plant er, während seiner Amtszeit Hochburgen der AfD zu besuchen.

Özdemir sieht in der AfD eine immense Gefahr mit potenziell globalen Folgen. Seine Aufrufe zum Handeln spiegeln die Überzeugung wider, dass Deutschland entschlossen seine demokratischen Grundlagen schützen müsse. Die Debatte über die Zukunft der Partei und ihren Einfluss auf die deutsche Politik wird voraussichtlich anhalten.

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