Ölpreise steigen nach überraschendem Rückgang der US-Rohöllagerbestände
Laura ThanelÖlpreise steigen nach überraschendem Rückgang der US-Rohöllagerbestände
Ölpreise steigen nach starkem Rückgang der US-Rohöllagerbestände
In dieser Woche zogen die Ölpreise an, nachdem die US-Rohölreserven deutlich gesunken waren. Der Rückgang der Bestände trieb sowohl die Brent- als auch die WTI-Notierungen nach oben und kehrte damit den jüngsten Abwärtstrend um. Analysten verweisen auf eine nach wie vor starke Nachfrage, trotz anhaltender Marktschwankungen.
Für die Woche bis zum 18. April verringerten sich die US-Rohöllagerbestände um 4,565 Millionen Barrel. Dieser Rückgang folgte auf eine zuvor beobachtete Zunahme der Vorräte in den ersten Monaten des Jahres – seit Januar sind die Gesamtbestände um über 19 Millionen Barrel gestiegen. Gleichzeitig gingen die Benzinreserven um 2,180 Millionen Barrel zurück, während die Bestände an Destillaten, darunter Diesel und Heizöl, um 1,640 Millionen Barrel sanken.
Der Rückgang der Lagerbestände löste eine Preiserholung aus: Der Preis für Brent-Rohöl stieg um 1,00 Dollar auf 67,26 Dollar – ein Plus von 1,51 Prozent. Auch WTI-Rohöl legte um 1,12 Dollar zu und schloss bei 64,20 Dollar, was einem Anstieg von 1,48 Prozent entspricht. Zudem sanken die Bestände am wichtigen Lagerstandort Cushing in Oklahoma um 354.000 Barrel, was den Aufwärtsdruck auf die Preise weiter verstärkte.
Entgegen dem allgemeinen Trend verzeichnete die strategische Ölreserve der USA (SPR) einen leichten Anstieg. Die Bestände stiegen um 500.000 Barrel auf insgesamt 397,5 Millionen Barrel. Die gemischten Bewegungen bei den staatlichen und kommerziellen Lagerbeständen spiegeln die sich wandelnden Angebotsdynamiken auf dem Markt wider.
Die jüngsten Daten deuten darauf hin, dass die Ölnachfrage trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten robust bleibt. Da die Bestände an Rohöl und raffinierten Produkten sinken, haben sich die Preise von ihren jüngsten Tiefstständen erholt. Der Markt wird voraussichtlich weiterhin die Lagerbestände genau beobachten, um weitere Signale zur Balance von Angebot und Nachfrage zu erhalten.






