Oktoberfest aus Anwohnersicht: Wenn Lärm und Dreck den Alltag prägen
Christoph Koch IIOktoberfest aus Anwohnersicht: Wenn Lärm und Dreck den Alltag prägen
Ein Anwohner berichtet über die Schattenseiten des Oktoberfests
Die Kehrseite des Oktoberfests aus Sicht eines Anwohners: Lärm, Dreck und respektlose Besucher prägen seinen Alltag.
Martin Stanek lebt seit Jahren in unmittelbarer Nähe zum Münchner Oktoberfestgelände. Sein Zuhause im Stadtteil Stockach bietet direkten Blick auf die Theresienwiese, wo das berühmte Volksfest stattfindet. Zwar schätzt er das Fest, doch jedes Jahr im Herbst hat er auch mit den unschönen Folgen zu kämpfen.
Stanek zog Anfang der 2020er-Jahre mit seiner Frau Christin Stark nach München. Zuvor lebten die beiden in Radolfzell, Bodman-Ludwigshafen und Stockach. Heute wohnen sie direkt am Rand des Oktoberfestgeländes – mit allen Vorzügen und Nachteilen: Sie erleben die Feierlichkeiten aus näherer Umgebung, aber auch das Chaos, das damit einhergeht.
Die Schattenseiten des Fests nimmt Stanek als Teil des Lebens im Herzen Münchens hin. Lärm, Schmutz und betrunkene Besucher gehören für ihn dazu. Dennoch wünscht er sich strengere Regeln, um die Nachbarschaft sauberer und sicherer für die Anlieger zu machen.






