14 February 2026, 01:14

Ocasio-Cortez warnt auf Münchner Sicherheitskonferenz vor autoritären Bedrohungen

Ein Logo mit den Worten "Vital Voices Global Partnership" in fetter, schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, das einen blauen und weißen Kreis mit einer weißen Taube darin zeigt, die Frieden und Hoffnung symbolisiert, umgeben von einem schmalen schwarzen Rand.

Ocasio-Cortez warnt auf Münchner Sicherheitskonferenz vor autoritären Bedrohungen

Die demokratische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz zu einer stärkeren globalen Zusammenarbeit zum Schutz demokratischer Werte aufgerufen. In ihrer Rede betonte sie die Gefahren des Autoritarismus und die Notwendigkeit erneuerter transatlantischer Partnerschaften angesichts eines unsicheren politischen Klimas.

Viele Teilnehmer der Veranstaltung teilten ihre Bedenken und unterstrichen den Appell zu gemeinschaftlichem Handeln gegen isolationistische Politiken.

Ocasio-Cortez kritisierte die Regierung unter Donald Trump dafür, die transatlantischen Beziehungen geschwächt und Isolationismus gefördert zu haben. Solche Politiken hätten internationale Bündnisse untergraben und autoritäre Tendenzen gestärkt, argumentierte sie. Gleichzeitig hob sie hervor, dass die Mehrheit der Amerikaner weiterhin eine demokratische, regelbasierte Weltordnung unterstütze.

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Ihre Ausführungen konzentrierten sich auf die Bedeutung der Solidarität unter Demokratien. Sie warnte, dass die Zukunft demokratischer Regierungsführung davon abhänge, autoritären Bedrohungen zu widerstehen und Freiheit sowie Gerechtigkeit zu verteidigen. Die Abgeordnete zeigte sich zuversichtlich, Partner zu finden, die bereit seien, diese gemeinsamen Werte zu schützen.

Seit 2021 hat die USA unter Präsident Joe Biden Schritte unternommen, um die transatlantischen Beziehungen wieder aufzubauen. Auf dem NATO-Gipfel 2022 in Madrid erweiterte sich das Bündnis um Finnland und Schweden, während die Mitglieder zusagten, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Zudem gründeten die USA und die EU 2021 den Handels- und Technologierat (TTC), um in den Bereichen Halbleiter, künstliche Intelligenz und Lieferketten zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus stärkten die AUKUS-Partnerschaft und Fortschritte im Rahmen des Vierer-Sicherheitsdialogs (Quad) die gemeinsame Verteidigung gegen Herausforderungen durch Russland und China.

Diese Initiativen stehen im Kontrast zu der von Ocasio-Cortez zuvor kritisierten isolationistischen Haltung. Sie spiegeln eine Hinwendung zur Priorisierung der NATO-Verpflichtungen nach Artikel 5 und einer breiteren internationalen Zusammenarbeit wider.

Ihr Aufruf zur Einheit auf der Münchner Sicherheitskonferenz deckt sich mit den jüngsten Bemühungen der USA, Bündnisse zu festigen. Die Politik der Biden-Regierung – von der NATO-Erweiterung bis hin zu Technologiepartnerschaften – zeigt eine erneuerte Konzentration auf kollektive Sicherheit. Ihre Worte unterstreichen die anhaltende Notwendigkeit, dass Demokratien gemeinsam gegen den wachsenden Druck autoritärer Mächte vorgehen müssen.