13 April 2026, 14:29

Ocasio-Cortez fordert Aktienhandelsverbot für US-Abgeordnete nach Greene-Skandal

Plakat mit fettem schwarzen Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand eingerahmt ist und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut - senkt Steuern für Wohlhabende und Großkonzerne noch weiter."

Ocasio-Cortez fordert Aktienhandelsverbot für US-Abgeordnete nach Greene-Skandal

Ein neuer Vorstoß, US-Abgeordneten den Handel mit Aktien zu verbieten, hat die politischen Spannungen wieder entfacht. Alexandria Ocasio-Cortez wirft Kollegen vor, ihre Positionen für persönliche Bereicherung auszunutzen. Der Streit entstand nach Berichten, wonach Marjorie Taylor Greene vor einer wichtigen Ankündigung von Donald Trump Aktien im Wert von bis zu 315.000 Dollar gekauft hatte.

Ocasio-Cortez kritisierte Trump scharf und bezeichnete ihn als Kriminellen, der die Märkte manipuliert habe, um Verbündete zu bereichern. Sie stellte die Frage, ob Greene durch den gezielten Kauf von Aktien vor Trumps Ankündigung von der öffentlichen Verunsicherung profitiert habe.

Die Kongressabgeordnete aus New York erneuerte ihre Forderung nach einem vollständigen Verbot des privaten Aktienhandels für Mitglieder des Kongresses. Sie argumentierte, solche Geschäfte schafften Interessenkonflikte und untergrüben das öffentliche Vertrauen. Ihr Aufruf zu Reformen kommt angesichts breiterer Bedenken hinsichtlich Transparenz und ethischen Standards in Washington.

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Greenes jüngste Transaktionen haben die Debatte weiter angeheizt. Kritiker werfen Abgeordneten vor, Insiderwissen zu nutzen, um sich unfaire Vorteile auf den Finanzmärkten zu verschaffen. Ocasio-Cortez setzt sich seit Langem für strengere Regeln ein, um solche Praktiken zu verhindern.

Das geplante Verbot könnte die Art und Weise, wie Politiker private Investitionen handhaben, grundlegend verändern. Falls es verabschiedet wird, müssten Abgeordnete ihre Einzelaktien verkaufen oder in Blind Trusts überführen. Das Thema wird voraussichtlich ein zentraler Streitpunkt in den Diskussionen über politische Verantwortung und finanzielle Gerechtigkeit bleiben.

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