Oberstdorfs Schulden steigen auf 97,5 Millionen Euro aufgrund des Bads
Christina JunitzOberstdorfs Schulden steigen auf 97,5 Millionen Euro aufgrund des Bads
Oberstdorfs Schulden steigen wegen Therme auf 97,5 Millionen Euro
Teaser: Der Oberstdorfer Marktgemeinderat billigt einstimmig den Haushalt 2026. Doch die Schulden wachsen mit dem Bau der Therme. Ist das noch tragbar?
Veröffentlichungsdatum: 22. Dezember 2025, 16:10 Uhr
Oberstdorf hat für das Jahr 2026 seinen bisher größten Haushalt verabschiedet – mit Ausgaben von über 112 Millionen Euro. Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der die Schulden der Gemeinde auf 97,5 Millionen Euro ansteigen, vor allem wegen eines großen Neubauprojekts. Trotz der wachsenden Belastung betonen die Verantwortlichen eine stabile Finanzlage, gestützt durch hohe Gewerbesteuereinnahmen.
Der Marktgemeinderat stimmte einstimmig für den Haushaltsplan 2026, der eine deutliche Erhöhung der geplanten Ausgaben vorsieht. Hauptgrund für die steigenden Schulden ist der Bau einer neuen Thermaltherme, der die Kreditaufnahme auf Rekordniveau treibt.
Dennoch bleibt die finanzielle Situation der Gemeinde gesichert, da die Einnahmen aus der Gewerbesteuer weiterhin solide sind. Diese zuverlässige Einnahmequelle gleicht die höheren Schulden aus und ermöglicht es der Kommune, sowohl neue Vorhaben als auch laufende Dienstleistungen zu finanzieren.
Mit dem beschlossenen Haushalt kann Oberstdorf nun die Pläne für die Thermaltherme und weitere Projekte umsetzen. Die veranschlagten 112 Millionen Euro spiegeln die wachsenden Bedürfnisse der Gemeinde wider, während die starken Steuereinnahmen als finanzieller Puffer dienen. Weitere Details zum Abstimmungsprozess oder zur Rolle des Kämmerers wurden nicht bekannt gegeben.






