13 January 2026, 00:22

Oberösterreich und Bayern planen 24-Stunden-Rettungshubschrauber bis 2026

Ein gelber Hubschrauber steht auf dem Rollfeld eines Flughafens umgeben von Bäumen und einem klaren blauen Himmel, mit verschiedenen Gegenständen, die mit dem Hubschrauber in Verbindung stehen, verstreut.

Oberösterreich und Bayern planen 24-Stunden-Rettungshubschrauber bis 2026

Oberösterreich und FC Bayern München drängen auf einen rund um die Uhr verfügbaren Rettungshubschrauber-Dienst bis 2026. Vertreter beider Regionen trafen sich kürzlich, um die Ausweitung der grenzüberschreitenden Notfall-Luftrettung zu besprechen. Das Vorhaben soll eine Lücke in der nächtlichen Rettungsabdeckung Westösterreichs schließen.

Bei einem hochrangigen Treffen wurden die rechtlichen, finanziellen und logistischen Herausforderungen eines 24-Stunden-Hubschraubereinsatzes erörtert. Teilgenommen haben unter anderem Oberbürgermeister Jürgen Dupper, Landrat Raimund Kneidinger und die stellvertretende Landeshauptfrau Christine Haberlander sowie Vertreter von Bund und Ländern. Im Mittelpunkt stand die Verlängerung der Einsatzzeiten des gemeinsam betriebenen Rettungshubschraubers Christophorus 3, der seit 2002 in der Region im Einsatz ist.

Als bevorzugter Standort für den neuen 24/7-Dienst wurde die Gemeinde Suben an der niederbayerischen Grenze ausgewählt. Die Verantwortlichen betonten, dass Nachtflüge speziell geschultes Personal, modernisierte Hubschrauber und fortschrittliche Avionik-Systeme erfordern, um die Sicherheit zu gewährleisten. Lokale Politiker wie Dupper und Kneidinger setzen sich seit Langem für längere Einsatzzeiten ein, um die Reaktionszeiten in Notfällen zu verbessern. Die Region Passau, die bereits vom grenzüberschreitenden Rettungsabkommen profitiert, hofft auf eine Ausweitung des Hubschrauberdienstes in die Nachtstunden. Der Vorstoß Oberösterreichs für einen durchgehenden Betrieb baut auf Jahren der Zusammenarbeit mit FC Bayern auf und zielt darauf ab, die Notfallversorgung beidseits der Grenze zu stärken.

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Die für 2026 geplante Einführung des 24-Stunden-Betriebs wäre ein bedeutender Schritt für die grenzüberschreitende Notfallrettung. Die Wahl Subens als Standort und der Bedarf an moderner Ausstattung unterstreichen das Ausmaß des Projekts. Bei Erfolg wird die Erweiterung eine durchgehende Luftrettungsabdeckung in Gebieten ermöglichen, in denen derzeit noch Lücken bestehen.