Nürnbergs Kongresshalle wird zum lebendigen Kulturzentrum neu erfunden
Maren WeihmannNürnbergs Kongresshalle wird zum lebendigen Kulturzentrum neu erfunden
Nürnbergs historischer Kongresssaal wird zu einem der größten Kulturzentren Deutschlands umgebaut
Die denkmalgeschützte Kongresshalle in Nürnberg durchläuft derzeit eine grundlegende Umgestaltung zu einer der größten Kulturstätten des Landes. Das ursprünglich in der NS-Zeit errichtete Gebäude wird nun zu einem Ort für Theater, Kunst und öffentliche Veranstaltungen umfunktioniert. Kostenlose Führungen über die Baustelle finden ab sofort jeden Sonntag statt.
Die Umbaumaßnahmen begannen im Dezember 2023 und kommen seitdem gut voran. Nach Fertigstellung wird die Halle eine Spielstätte des Staatstheaters Nürnberg beherbergen sowie über 7.000 Quadratmeter für unabhängige Kunst- und Kulturprojekte bieten.
Interessierte können die Baustelle im Rahmen von kostenlosen 45-minütigen Führungen erkunden, die von Expert:innen des städtischen Kulturreferats, des Bauamts und des Staatstheaters geleitet werden. Die Touren starten sonntags um 11:00 Uhr ohne Voranmeldung. Treffpunkt ist die Freitreppe der Nürnberger Symphoniker in der Bayernstraße 100.
Das Projekt markiert einen bedeutenden Wandel für die Kongresshalle: Aus einem historischen Bau wird ein modernes Zentrum der Künste. Mit dem Fortschreiten der Arbeiten entwickelt sich die Stätte zu einem zentralen Veranstaltungsort für die Nürnberger Kulturszene. Die kostenlosen Führungen geben der Öffentlichkeit bereits jetzt einen ersten Einblick in die laufenden Veränderungen.






