Nürnberger Presse wehrt sich gegen Verkaufsgerüchte und bleibt in Familienhand
Maren WeihmannNürnberger Presse wehrt sich gegen Verkaufsgerüchte und bleibt in Familienhand
Die Nürnberger Presse hat Gerüchte über einen möglichen Verkauf des Unternehmens entschieden zurückgewiesen. Die familiengeführte Mediengruppe, einer der größten Regionalverlage Nordbayerns, bezeichnete die Spekulationen als "völlig haltlos". Die Verlegerinnen Bärbel Schnell und Sabine Schnell-Pleyer gingen direkt gegen die Mutmaßungen vor.
Die beiden schrieben einen persönlichen Brief an Ministerpräsident Markus Söder, um die Verkaufsgerüchte eindeutig zu widerlegen. Darin betonten sie, die Nürnberger Presse bleibe unabhängig und in Familienhand – ein Verkauf stehe nicht zur Debatte. Der Schritt scheint auch darauf abzuzielen, politische Rückendeckung zu sichern und den Markt zu beruhigen.
Das Unternehmen nimmt eine zentrale Stellung im Großraum Nürnberg ein. Als einer der führenden Regionalverlage prägt es maßgeblich die Medienlandschaft Frankens. Die Verlegerinnen bekräftigten ihr Bekenntnis zu unabhängigem Journalismus in der Region.
Öffentliche Daten, die die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen fünf Jahren mit anderen bayerischen Medienhäusern in Augsburg oder Passau vergleichen, liegen nicht vor. Dennoch stellten die Verlegerinnen klar: Die Gerüchte entbehren jeder Grundlage.
Mit der deutlichen Absage ist die Spekulation über eine mögliche Übernahme durch Mediengruppen aus Augsburg oder Passau vom Tisch. Die Haltung der Verlegerinnen ist unmissverständlich: Die Nürnberger Presse bleibt in Familienbesitz. Ihr Schreiben an Söder unterstreicht den Willen des Unternehmens, als unabhängige Stimme Frankens weiterzubestehen.






