15 January 2026, 15:50

Norwegens Frauen-Biathlonstaffel siegt in Ruhpolding nach spektakulärem Finale

Ein Mann in einem roten und blauen Triathlonanzug läuft eine Straße entlang, neben ihm geht eine Frau, während im Hintergrund Menschen, Fahrräder, Verkehrskegel, Geländer, Fahrzeuge, Bäume und andere Gegenstände zu sehen sind, alles leicht unscharf.

Norwegens Frauen-Biathlonstaffel siegt in Ruhpolding nach spektakulärem Finale

Norwegen's Frauen-Biathlonstaffel holt dramatischen Sieg in Ruhpolding nach spannendem Finale

Die norwegische Frauen-Biathlonstaffel sicherte sich in Ruhpolding einen spektakulären Sieg, der von einem nervenaufreibenden Endspurt geprägt war. Das Rennen endete mit einer Kontroverse, als Schlussläuferin Maren Hjelmeset Kirkeeide in den letzten Sekunden mit einer aggressiven Aktion den Sieg erzwang. Die 21-Jährige räumte später ein, ihr Vorgehen sei unsportlich gewesen, und entschuldigte sich für ihr Verhalten.

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Bis zur letzten Sekunde blieb das Rennen offen: Kirkeeide, die zu Beginn der letzten Runde noch zehn Sekunden zurücklag, holte in der Schlussphase auf. In den letzten Metern schnitt sie der Italienerin Lisa Vittozzi den Weg ab, blockierte sie und zwang sie so zum Abbremsen. Das Manöver sicherte Norwegen den Sieg, löste aber sofort eine Debatte aus.

Nach dem Zieleinlauf gab Kirkeeide zu, im Eifer des Gefechts "den Kopf verloren" zu haben. Öffentlich entschuldigte sie sich für das unsportliche Verhalten und betonte, dass sie sich den Sieg nicht so vorgestellt habe. Vittozzi hingegen spielte den Vorfall herunter und erklärte, Kirkeeide sei an diesem Tag einfach die stärkere Athletin gewesen. Die vierfache Europameisterin Kirkeeide ist seit ihrem Debüt 2011 eine Schlüsselfigur in Norwegens jüngsten Staffel-Erfolgen. Ihre Leistung in Ruhpolding festigt ihren wachsenden Ruf in den Weltcup-Wettbewerben.

Der Sieg in Ruhpolding ist ein weiterer bedeutender Erfolg für Norwegens Staffel. Durch Kirkeeides Entschuldigung und Vittozzis Fairness rückte die Aufmerksamkeit wieder auf das Rennen selbst. Das Ergebnis festigt Norwegens Spitzenposition in der Weltcup-Wertung.