Norwegens Biathlon-Stars fliegen per Helikopter zum LOOP-ONE-Festival nach München
Christoph Koch IINorwegens Biathlon-Stars fliegen per Helikopter zum LOOP-ONE-Festival nach München
Das norwegische Biathlon-Team bereitet sich mit einem Höhen trainingslager in Lavazè, Italien, auf die Winterolympiade 2026 vor. An diesem Wochenende fliegen die Sportlerinnen und Sportler per Helikopter nach München, um am LOOP-ONE-Festival teilzunehmen – einer Veranstaltung der Internationalen Biathlon-Union (IBU).
Das von Sturla Holm Lægreid angeführte Team hatte den Helikoptertransfer zunächst wegen der hohen Kosten abgelehnt. Angesichts der nahenden Olympischen Spiele 2026 willigte es jedoch in den Flug ein, der mit 14.000 Euro aus den IBU-Startgeldern finanziert wird. Die einstündige Reise spart ihnen über vier Stunden im Vergleich zur Anfahrt mit dem Auto.
Durch den Termin des Festivals musste das Team seinen Trainingsplan anpassen. Eine Verkürzung des Höhenlagers um einen Tag, wie ursprünglich geplant, war nicht möglich. Die Veranstaltung findet im Münchner Olympiapark statt, während sich die Athletinnen und Athleten weiterhin auf Antholz in Italien konzentrieren – den Austragungsort der Winterspiele auf 1.600 Metern Höhe.
Obwohl sich das Team unter Zeitdruck fühlt, wird es am Festival teilnehmen, bevor es sich wieder auf die olympische Vorbereitung konzentriert. Der Helikopterflug verkürzt die Reisezeit deutlich und ermöglicht den Sportlerinnen und Sportlern mehr Erholung vor der Veranstaltung. Die Teilnahme ist Teil der umfassenden Olympia-Vorbereitungen, bei denen die Höhenbedingungen in Antholz eine zentrale Rolle spielen. Die Finanzierung durch die IBU stellt sicher, dass die Reise das Teambudget nicht belastet.






