Nokia-Streit eskaliert: Mitarbeiter kämpfen gegen Standortschließung in München
Maren WeihmannNokia-Streit eskaliert: Mitarbeiter kämpfen gegen Standortschließung in München
Nokia-Aktie: Widerstand formiert sich!
Teaser: Trotz starker Börsenperformance plant Nokia Stellenstreichungen. Mitarbeiter in München und anderen europäischen Standorten organisieren Widerstand gegen die Standortstrategie.
Nokia plant massive Stellenstreichungen im Rahmen einer globalen Kostensenkungsstrategie. Die Aktie des Unternehmens hat in diesem Jahr um 21,3 % zugelegt und schloss am Freitag bei 5,26 Euro. Doch die Belegschaft in München und anderen europäischen Standorten wehrt sich nun gegen die geplanten Veränderungen.
Der finnische Telekommunikationskonzern hat bestätigt, dass das Münchner Büro bis Ende 2030 geschlossen wird. Der Standort in der Werner-Schlierf-Straße in Giesing ist die einzige geplante Schließung in Deutschland, von der zwischen 500 und 770 Arbeitsplätze betroffen sind. Andere deutsche Standorte wie Nürnberg, Ulm, Stuttgart, Bonn und Düsseldorf bleiben dagegen erhalten.
Die Schließung des Münchner Nokia-Standorts wird bis zu 770 Mitarbeiter bis 2030 betreffen. Zwar entwickelt sich die Aktie des Unternehmens positiv, doch der Widerstand der Belegschaft könnte die künftigen Entscheidungen noch beeinflussen. Wie sich die Situation weiterentwickelt, hängt davon ab, wie beide Seiten in den kommenden Monaten reagieren.






