09 May 2026, 16:23

Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg übernimmt eine neue Verkehrsministerin das Amt: Nach 15 Jahren im Ressort scheidet Winfried Hermann aus. Seine Nachfolgerin wird Nicole Razavi, die bisherige Landesbauministerin, als Teil der neu gebildeten grün-schwarzen Koalitionsregierung. Der Wechsel markiert einen Führungswechsel in der Verkehrspolitik des Landes.

Winfried Hermann, langjähriges Mitglied der Grünen, prägte maßgeblich die Mobilitätsstrategien des Landes. Während seiner Amtszeit baute er das Schienennetz aus, förderte die Radinfrastruktur und erweiterte die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Sein Rückzug folgt auf die Bildung der neuen Koalition zwischen Grünen und CDU.

Nicole Razavi, die seit fast zwei Jahrzehnten dem Landtag angehört, übernimmt nun das Verkehrsressort. Sie löst Hermann ab, nachdem sie zuvor das Bauministerium geleitet hatte. Razavi hatte sich in der Vergangenheit kritisch zu vergangenen Verkehrspolitik der Grün-Roten Koalition geäußert, unterstützt aber Großprojekte wie Stuttgart 21.

Als neue Ministerin wird Razavi zentrale Vorhaben begleiten, darunter das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21. Ihre Ernennung deutet auf eine Neuausrichtung der Verkehrsplanung im Land hin. Mit dem Wechsel übernimmt Razavi die Verantwortung für laufende und künftige Infrastrukturprojekte in Baden-Württemberg. Ihre Regierungserfahrung und ihre Haltung zu Verkehrsfragen werden die künftige Ausrichtung des Landes prägen. Hermanns Ausscheiden beendet eine Ära, in der er über eineinhalb Jahrzehnte die Verkehrspolitik mitgestaltet hat.

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