27 April 2026, 00:34

Neuwied kämpft mit Kultur und Diskussion gegen Rassismus und für Vielfalt

Plakat zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut mit einem kreisförmigen Logo, das eine Hand in einem Blattkranz zeigt, sowie fetter weißer Schrift, die 'Internationaler Tag' lautet, auf einem hellblauen Hintergrund mit einem weißen Rand.

Neuwied kämpft mit Kultur und Diskussion gegen Rassismus und für Vielfalt

Neuwied bereitet sich auf die Internationalen Wochen gegen Rassismus vor

Vom 16. bis 29. März finden in Neuwied die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Die Veranstaltungsreihe setzt sich mit anhaltender Diskriminierung auseinander und feiert gleichzeitig Vielfalt durch Diskussionen, Filmvorführungen und Gemeinschaftsveranstaltungen.

Den Auftakt bildet am 16. März ein Aktionstag auf dem Luisenplatz, der offiziell den Start der Wochen markiert. Zwei Tage später, am 18. März, lädt der albanisch-islamische Kulturverein Bashkimi e.V. zu einem gemeinsamen Iftar in die Sohler Straße 57 ein.

Am 20. März zeigt das Jugendzentrum Big House den Film "Das deutsche Volk", der sich mit Identität und Zugehörigkeit beschäftigt. Einen Tag später, am 21. März, findet am "Engel der Kulturen" eine Mahnwache statt, die an diejenigen erinnert, die in Iran für Freiheit und Demokratie kämpfen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Mitte der Veranstaltungsreihe, am 23. März, trifft sich die Internationale Frauengruppe im Mehrgenerationenhaus Neuwied. Zwei Tage später, am 25. März, präsentiert das Minski im Schauburg den Dokumentarfilm "Kein Land für niemanden – Festung Europa", der sich mit Migration und Grenzpolitik auseinandersetzt.

Den Abschluss bildet am 28. März die Veranstaltung "Keine einzige Geschichte", die sich mit Vielfalt und Vorurteilen beschäftigt. Bereits am 14. März hatte ein Erste-Hilfe-Kurs unter dem Titel "Erste Hilfe – Jeder kann Leben retten!" in den Räumen von EIRENE stattgefunden und praktische Fähigkeiten für die bevorstehenden Aktionen vermittelt.

Die Veranstalter betonen, dass aktuelle Vorfälle zeigen, dass Rassismus nach wie vor Geflüchtete, Migrant:innen und Menschen, die als "fremd" wahrgenommen werden, in der Gesellschaft trifft. Die zweiwöchige Initiative verbindet Film, Diskussion und gemeinschaftliches Engagement, um Diskriminierung entgegenzutreten. Die Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten in Neuwied statt, organisiert von lokalen Gruppen und Kulturvereinen. Alle Angebote sind öffentlich und für alle Interessierten zugänglich.

Quelle