Neuer BEG-Aufsichtsrat startet mit Milliardenbudget und großen Verkehrszielen in Bayern
Christina JunitzNeuer BEG-Aufsichtsrat startet mit Milliardenbudget und großen Verkehrszielen in Bayern
Neuer Aufsichtsrat der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) tritt sechsjährige Amtszeit an
Der neue Aufsichtsrat der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) hat seine Arbeit aufgenommen und wird das Unternehmen bis Ende 2031 begleiten. Die Amtszeit begann am 1. Januar 2026. Zu den zentralen Aufgaben zählen die Aufsicht über Verträge im Regionalverkehr sowie die Verwaltung eines jährlichen Budgets von rund 1,6 Milliarden Euro.
Dem Gremium gehören zwei wiedergewählte Mitglieder an: Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, der weiterhin den Vorsitz innehat, sowie Thomas Gruber. Neu hinzugekommen sind die Landtagsabgeordneten Martin Wagle (CSU) und Markus Büchler (Grüne) sowie Dinkelsbühls Oberbürgermeister Christoph Hammer. Ausgeschieden sind dagegen Annette Karl (SPD), Eberhard Rotter (CSU) und Maximilian Götz.
Vertreten sind zudem der Bayerische Landkreistag, der Bayerische Städtetag und mehrere Staatsministerien. Der Aufsichtsrat verwaltet derzeit 45 Verkehrsverträge und wird eine Schlüsselrolle bei der Vergabe künftiger Schienenverkehrsaufträge spielen. Bernreiter hat bereits auf große Herausforderungen hingewiesen, darunter die Finanzierung des Nahverkehrs und Entscheidungen zum Münchner S-Bahn-Netz. BEG-Geschäftsführerin Bärbel Fuchs sicherte zu, in der neuen Amtszeit eng mit dem Aufsichtsrat zusammenzuarbeiten.
Die Beschlüsse des Gremiums werden die bayerischen Bahnleistungen in den kommenden sechs Jahren prägen. Mit einem Budget von 1,6 Milliarden Euro und der Verantwortung für zentrale Verträge wirkt sich seine Arbeit direkt auf den Regionalverkehr aus. Bisher wurden offiziell nur Bernreiter und Gruber benannt; weitere Personalien stehen noch aus.






