Neuer Aufzug in Aschaffenburg sorgt für Barrierefreiheit – doch die Kosten explodieren
Christina JunitzNeuer Aufzug in Aschaffenburg sorgt für Barrierefreiheit – doch die Kosten explodieren
In Aschaffenburg ist ein neuer Aufzug für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden, der die Barrierefreiheit in der Stadt verbessern soll. Während das Projekt darauf abzielte, die "Oberstadt" stufenlos erreichbar zu machen, haben die stark gestiegenen Kosten scharfe Kritik von Steuerzahlerverbänden ausgelöst.
Offiziell nahm der Aufzug am 14. Januar 2025 den Betrieb auf. In den ersten vier Wochen absolvierte er etwa 12.000 Fahrten und beförderte dabei bis zu 13 Personen gleichzeitig. Die Fahrt in die Oberstadt dauert lediglich 14 Sekunden.
Ursprünglich war das Vorhaben mit einem Budget von 1,86 Millionen Euro genehmigt worden. Bis zur Fertigstellung stiegen die Gesamtkosten jedoch auf 3,18 Millionen Euro an. Dieser deutliche Anstieg hat den Bund der Steuerzahler auf den Plan gerufen, der die finanzielle Steuerung des Projekts infrage stellt.
Der Aufzug bietet nun eine schnelle und barrierefreie Verbindung zur Aschaffenburger Oberstadt. Trotz der praktischen Vorteile ist die endgültige Kostenexplosion zum Streitpunkt geworden. In den kommenden Monaten müssen sich die Verantwortlichen vermutlich weiteren Fragen zur Budgetüberschreitung stellen.






