Neue Verkehrsstudien zeigen Lösungen für Staus in Obertraubling und Niedertraubling auf
Christoph Koch IINeue Verkehrsstudien zeigen Lösungen für Staus in Obertraubling und Niedertraubling auf
Kreistag informiert sich über vorläufige Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung
*Am 8. Dezember 2025 setzte sich der Kreistag ausführlich mit dem aktuellen Stand der Ostumgehung Niedertraubling auseinander. Im Mittelpunkt standen die vorläufigen Ergebnisse einer aktualisierten und erweiterten Verkehrsuntersuchung, die Landkreis und Gemeinde Obertraubling gemeinsam in Auftrag gegeben hatten. Ziel ist es, auf einer fundierten Faktenbasis zu prüfen, wie die stark belastete Verkehrssituation im Bereich der Staatsstraße 2615 (St 2615) und an den Knotenpunkten in der Region Obertraubling/Niedertraubling künftig verbessert werden kann. Durchgeführt wird die Untersuchung vom Büro pb consult GmbH (Nürnberg/Regensburg). Parallel hatte das Staatliche Bauamt Regensburg die BBI Ingenieure GmbH (Landshut) mit einer Machbarkeitsstudie für den Ausbau der St 2615 in ihrem aktuellen Verlauf beauftragt. Beide Studien sind weit fortgeschritten, ergänzen sich und bilden die Grundlage für weitere Entscheidungen auf Ebene des Landkreises, der Gemeinde und des Freistaats.
Pläne zur Entlastung des Verkehrs in Obertraubling und Niedertraubling nehmen Gestalt an
Die Bemühungen, die Verkehrsprobleme rund um Obertraubling und Niedertraubling zu entschärfen, kommen mit zwei fast abgeschlossenen Großstudien voran. Im Fokus stehen der Ausbau der Staatsstraße 2615 (St 2615) sowie die Prüfung verschiedener Optionen für eine östliche Umgehungsstraße – darunter auch eine mögliche Abzweigungsstraße. Die lokalen Behörden haben bereits wichtige Weichenstellungen vorgenommen, um dem wachsenden Verkehrsaufkommen in der Region zu begegnen.
Im Oktober 2025 beschloss der Gemeinderat Obertraublings, die Planung für die östliche Umfahrung Niedertraublings voranzutreiben. Die vorgesehene Trasse sieht zwei Hauptvarianten vor: eine ohne Anschlussstelle sowie eine weitere mit einer Verbindung zur südlichen Umgehung Neutraublings. Diese Umgehungsstraße fällt in die besondere kommunale Verantwortung Obertraublings und ist Teil des übergeordneten Landesstraßenausbauprogramms.
Die kombinierten Studien liefern eine detaillierte Grundlage, um den Verkehrsfluss in und um Obertraubling sowie Niedertraubling nachhaltig zu verbessern. Nun liegen die weiteren Entscheidungen bei den kommunalen und Landesbehörden, die die besten Lösungen für den Ausbau der St 2615 und den Bau der östlichen Umgehung abwägen müssen. Ohne Gegenmaßnahmen droht an den neuralgischen Verkehrsknotenpunkten in den kommenden Jahren eine weitere Verschärfung der Staus.






