04 February 2026, 12:57

Neue Gehälter für Pflegekräfte: Bis zu 4.535 Euro ab Februar 2026 im öffentlichen Dienst

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Frau in einer Krankenschwester-Uniform, die einen weißen Kittel mit einem roten Kreuz trägt, ein Tuch hält und ihre Haare zu einem Dutt gebunden hat, die direkt in die Kamera schaut.

Neue Gehälter für Pflegekräfte: Bis zu 4.535 Euro ab Februar 2026 im öffentlichen Dienst

Pflegekräfte im deutschen öffentlichen Dienst verdienen ab Februar 2026 zwischen 3.414 und 4.535 Euro monatlich – so sehen es die aktuellen Entgelttabellen vor. Diese Beträge gelten für Beschäftigte, die unter den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD-P) fallen. Hygienefachkräfte, die auf Infektionsprävention spezialisiert sind, erhalten oft ein ähnliches Gehalt, wobei ihre Bezüge von anderen Tarifverträgen und Zusatzaufgaben abhängen.

Hygienefachkräfte übernehmen eine zentrale Rolle im Gesundheitswesen: Sie setzen Hygienerichtlinien durch, beugen Infektionen vor und verfolgen Ausbrüche. Als Bindeglied zwischen Stationen und Hygieneteams sorgen sie für die Einhaltung der Vorgaben. Voraussetzung für die Qualifikation ist eine abgeschlossene Pflegeausbildung mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung sowie eine anschließende Weiterbildung. In ambulanten Operationszentren können auch medizinische Fachangestellte mit vergleichbarer Erfahrung und Zusatzausbildung diese Funktion übernehmen.

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Die Bezahlung variiert je nach Bereich. Im öffentlichen Dienst orientieren sich die Gehälter an den Entgeltgruppen der Pflege (P5 bis P16), zuzüglich möglicher Zulagen. Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst können hier Einfluss haben. Hygienezuschläge liegen hier meist zwischen 75 und 150 Euro monatlich. Private oder kirchliche Einrichtungen bieten ähnliche Verdienste, doch sind die genauen Beträge aufgrund unterschiedlicher Tarifverträge weniger transparent. Im Schnitt liegt das Bruttogehalt für Hygienemanagement-Positionen in diesen Bereichen bei etwa 3.828 Euro monatlich.

Auch der Zeitaufwand unterscheidet sich: Hygienefachkräfte müssen mindestens einen Arbeitstag pro Monat für ihre Aufgaben einplanen, in größeren Einrichtungen fällt der Aufwand höher aus. Trotz ihrer spezialisierten Tätigkeit gelten sie nicht als eigenständiger Beruf, sodass ihr Grundgehalt an die ursprüngliche Position als Pflegekraft oder medizinische Fachangestellte geknüpft bleibt.

Ab Februar 2026 erhalten Pflegekräfte im öffentlichen Dienst damit Grundgehälter zwischen 3.414 und 4.535 Euro. Hygienefachkräfte verdienen zwar ähnlich, sind jedoch auf Zulagen und branchenspezifische Vereinbarungen angewiesen. Ihre Arbeit bleibt entscheidend für die Infektionskontrolle – und ihre Bezahlung spiegelt sowohl Erfahrung als auch die Anforderungen der Position wider.