04 February 2026, 17:12

Münchens Eisbachwelle soll zurückkehren – doch nur mit strengen Auflagen

Ein alter Papierplan von München, Deutschland, der einen Fluss und Text zeigt, der die Stadt beschreibt.

Neuer Versuch für die legendäre Surfwelle im Münchner Eisbach - Münchens Eisbachwelle soll zurückkehren – doch nur mit strengen Auflagen

Münchens legendäre Eisbachwelle im Englischen Garten fehlt seit Oktober – und sorgt bei Surfern für Frust. Nun wollen Stadtverantwortliche und die lokale Surfcommunity gemeinsam für ihre Rückkehr sorgen – diesmal mit strengen Sicherheitsauflagen.

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Die berühmte Welle verschwand im vergangenen Herbst, nachdem Arbeiter Geröll und Sedimente aus dem Bachbett entfernt hatten. Ihr plötzliches Verschwinden löste hitzige Debatten unter Surfern aus, die die Welle seit Jahrzehnten nutzten. Eine kurze Wiederbelebung über Weihnachten – ermöglicht durch eine illegal errichtete Rampe – endete, als die Behörden sie aus Sicherheitsgründen wieder entfernten.

Bereits früher im Jahr 2023 hatte es Probleme gegeben: Ein schwerer Unfall im April führte zu einer vorübergehenden Schließung. Die Behörden verwiesen damals auf hohe Verletzungsrisiken durch die Betonwände. Seither ist das Surfen dort offiziell verboten – ohne dass neue Sicherheitsvorgaben eingeführt wurden.

Am Tag der Ankündigung zur Wiederherstellung der Welle wurden die Surfer selbst aktiv. Sie ließen eine brettähnliche Vorrichtung ins Wasser, die eine kleine, aber vielversprechende Welle erzeugte. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) unterstützte das Vorhaben öffentlich und wünschte der Gruppe Erfolg bei ihrem Einsatz.

Die Stadtspitze hat klargestellt: Sollte die Welle zurückkehren, wird sie nur erfahrenen Surfern zugänglich sein. Zudem soll ein rechtlicher Rahmen geschaffen werden, um die Nutzung zu regeln und Risiken zu minimieren.

Ob die Eisbachwelle zurückkehrt, liegt nun in den Händen der Surfer und Behörden, die Hand in Hand arbeiten. Bei Erfolg soll der Spot unter strengeren Kontrollen wiedereröffnet werden, um Unfälle zu vermeiden. Bis dahin bleibt das Verbot bestehen – doch es gibt Fortschritte.