München stimmt am 26. Oktober über Olympia-Bewerbung 2036 bis 2044 ab
Christoph Koch IIMünchen stimmt am 26. Oktober über Olympia-Bewerbung 2036 bis 2044 ab
München treibt seine Pläne voran, sich um die Austragung der Olympischen Spiele für die Jahre 2036, 2040 oder 2044 zu bewerben. Die geplante Bürgerabstimmung über das Vorhaben findet wie vorgesehen am 26. Oktober 2023 statt. Die Entscheidung folgt auf Gespräche zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den lokalen Behörden.
Die Stadt, gemeinsam mit Berlin, Hamburg und der Rhein-Ruhr-Region, strebt an, die Spiele an sich zu binden. Befürworter sind überzeugt, dass die Ausrichtung den Ruf Bayerns und Deutschlands als bedeutender Sportstandort stärken würde. Athleten und Funktionäre unterstützen die Bewerbung in der Hoffnung auf langfristige Vorteile.
Bei einer internen DOSB-Sitzung wurden Umfragedaten ausgewertet, die eine deutliche frühe Zustimmung unter den Münchner Bürgerinnen und Bürgern zeigen, die per Briefwahl abstimmten. Die Organisation hat sich jedoch entschieden, diese Zahlen nicht öffentlich zu machen und wird dies auch künftig nicht tun.
Kritiker argumentieren, dass die Veranstaltung öffentliche Gelder verschlingen würde, die besser anders eingesetzt wären. Dennoch betont die Stadt, dass die Abstimmung rechtlich einwandfrei sei. Ein kürzlich erschienener Medienbericht über die Bewerbung wurde als irrelevant für die anstehende Abstimmung zurückgewiesen.
Die Bürgerabstimmung wird am 26. Oktober 2023 wie geplant stattfinden – ohne Verzögerungen oder Änderungen. Bei einer Zustimmung könnte Münchens Bewerbung voranschreiten und die Olympischen Spiele in den kommenden Jahrzehnten nach Deutschland bringen. Das Ergebnis wird entscheiden, ob die Stadt offiziell in den Wettbewerb um die Austragung 2036, 2040 oder 2044 einsteigt.






