11 January 2026, 06:56

Mordprozess in Ingolstadt: Drahtzieherin plante neuen Identitätswechsel durch Femizid

Eine Zeitung mit zwei Fotos von Frauen und begleitendem Text.

Urteil im Ingolstädter Zwillingsmord-Fall jetzt rechtskräftig - Mordprozess in Ingolstadt: Drahtzieherin plante neuen Identitätswechsel durch Femizid

Zwei Angeklagte wurden wegen des Mordes an einer 23-jährigen Frau in Ingolstadt verurteilt. Die Tat ereignete sich im August 2022; der Leichnam des Opfers wurde später in einem Auto aufgefunden. Der Prozess vor dem Landgericht Ingolstadt endete im Dezember 2023.

Sharaban K., die Haupttäterin und Drahtzieherin, hatte den Mord geplant, um ihren eigenen Tod vorzutäuschen und ein neues Leben zu beginnen. Wie die Ermittler herausfanden, hatte sie zuvor bereits versucht, den Mord an ihrem Schwager in Auftrag zu geben.

Der Mord wurde vollzogen, nachdem Sharaban K. unter falscher Identität mehrere Frauen online kontaktiert hatte. Über soziale Medien lockte sie das Opfer in eine Falle. Wochen später wurde die Leiche der Frau in einem Fahrzeug in Ingolstadt entdeckt.

Im Verlauf der Verhandlung bestätigte sich, dass Sharaban K. die Tat inszeniert hatte, um unterzutauchen. Beweise zeigten zudem, dass sie bereits vor diesem Vorfall versucht hatte, jemanden für die Tötung ihres Schwagers anzuwerben. Der Prozess endete im Dezember mit einem Schuldspruch gegen beide Angeklagten.

Der Fall wurde später vom Bundesgerichtshof überprüft. Eine Staatsanwältin leitete das Verfahren, deren Name in den öffentlich zugänglichen Akten jedoch nicht genannt wurde.

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Das Urteil markiert das Ende einer komplexen Ermittlung zu einem vorsätzlichen Mord. Sharaban K. muss nun die rechtlichen Konsequenzen für ihre Rolle bei der Tat und der früheren Verschwörung tragen. Die Familie des Opfers erhielt nach der rechtskräftigen Entscheidung des Gerichts einen gewissen Abschluss.