Messerattacke in München: Streit unter jungen Frauen eskaliert gewaltsam
Laura ThanelMesserattacke in München: Streit unter jungen Frauen eskaliert gewaltsam
Streit unter jungen Frauen in München eskaliert zu Messerattacke – Polizei findet keine Schusswaffe
Ein Konflikt zwischen mehreren jungen Frauen in München artete in eine gewalttätige Auseinandersetzung mit einem Messer aus. Die Polizei rückte nach Meldungen über angebliche Schüsse in einem Wohngebäude aus, konnte jedoch keine Hinweise auf eine Schusswaffe finden. Zwei Tatverdächtige wurden im Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommen.
Der Zwist begann, als eine 17-Jährige aus dem Landkreis München und eine 22-Jährige aus Landshut eine 21-jährige Münchnerin laut Polizeangaben mit einem Messer bedrohten. Die beiden sollen von der Frau die Herausgabe von Alltagsgegenständen gefordert haben. Bei der Konfrontation erlitt das Opfer eine leichte Fingerverletzung.
Anwohner des Hauses berichteten später von Geräuschen, die wie Schüsse klangen. Spezialeinheiten der Polizei durchsuchten das Gebäude, fanden jedoch weder eine Schusswaffe noch Einschusslöcher oder Patronenhülsen. Trotz des ersten Verdachts gab es keine weiteren Beweise, dass es sich tatsächlich um Schüsse handelte.
Die Behörden nahmen die beiden Tatverdächtigen in der Wohnung fest. Ihnen werden nun Verstöße gegen das Waffengesetz sowie gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Die Ermittlungen bestätigten, dass keine Schusswaffe im Spiel war – die Messerbedrohung führte jedoch zu den sofortigen Festnahmen. Die 21-jährige Geschädigte wurde wegen ihrer leichten Verletzung ambulant behandelt. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den angeblichen Schüssen eingestellt, bearbeitet jedoch weiterhin die Messerstraftat.






