10 February 2026, 22:01

Merz dominiert die MSC 2026: Ukraine-Hilfe und transatlantische Spannungen im Fokus

Bundeskanzlerin Angela Merkel hält eine Rede auf dem Bratislava-Gipfel, trägt ein blaues Kleid und steht an einem Podium mit zwei Mikrofonen, mit einem Banner und einer Flagge im Hintergrund.

Merz dominiert die MSC 2026: Ukraine-Hilfe und transatlantische Spannungen im Fokus

Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) 2026: Hochrangige Gespräche mit Kanzler Friedrich Merz im Mittelpunkt

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Diese Woche findet die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) 2026 statt, bei der hochkarätige Verhandlungen im Fokus stehen – mit Bundeskanzler Friedrich Merz als zentraler Figur in den wichtigsten diplomatischen Treffen. Neben Gesprächen mit US-amerikanischen und europäischen Spitzenpolitikern widmet sich die Veranstaltung vor allem Europas Verteidigungsfähigkeiten, globalen Konflikten und den transatlantischen Beziehungen. Die Organisatoren haben zudem das traditionelle McCain-Dinner neu ausgerichtet: Statt Wirtschaftseliten stehen diesmal Regierungsvertreter im Vordergrund.

Merz beginnt seinen Terminplan mit einem Treffen der E3-Gruppe, zu der neben ihm der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer gehören. Im Mittelpunkt der Gespräche des Trios werden voraussichtlich gemeinsame Sicherheitsfragen stehen, darunter die Unterstützung für die Ukraine und die Abstimmung innerhalb der NATO.

Anschließend sind bilaterale Gespräche mit dem US-Außenminister Marco Rubio geplant. Auf der Agenda stehen Handelsfragen, Klimapolitik sowie die Zukunft internationaler Organisationen. Wie MSC-Vorsitzender Wolfgang Ischinger betont, passen diese Gespräche zu den übergeordneten Themen der Konferenz: Europas Streben nach größerer Eigenständigkeit, der anhaltende Krieg in der Ukraine und die Spannungen zwischen den USA und Europa.

Ein weiteres zentrales Treffen führt Merz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, um Deutschlands anhaltende Unterstützung für Kiew zu unterstreichen. Zudem ist ein Gespräch mit dem Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, vorgesehen – vermutlich mit Fokus auf Klimapolitik und wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Auch das jährliche McCain-Dinner, ein fester Bestandteil der MSC, erfährt in diesem Jahr Veränderungen: Weniger Wirtschaftsführer sind eingeladen, stattdessen erhalten Regierungsvertreter mehr Raum – ein Zeichen für die stärkere Ausrichtung der Konferenz auf politische und sicherheitspolitische Themen.

Die MSC 2026 bringt Führungspersönlichkeiten zusammen, um drängende globale Herausforderungen zu erörtern – von Militärhilfe für die Ukraine bis hin zu transatlantischen Handelskonflikten. Die Gespräche von Kanzler Merz mit Rubio, Selenskyj und Newsom werden die Debatten über Verteidigung, Klima und wirtschaftliche Beziehungen prägen. Die Neuausrichtung des McCain-Dinners unterstreicht zudem den Wandel der Konferenz hin zu einem stärker regierungsgeführten Dialog.