17 April 2026, 00:33

MERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Inspiration zwischen Begeisterung und Kritik

Ein farbenfrohes Plakat einer Wisconsin-Karte voller leckerer Speisen, beschriftet mit "Festival Foods."

MERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Inspiration zwischen Begeisterung und Kritik

Das erste MERIAN Reisefestival fand am Wochenende im Rhein-Main Congress Center in Wiesbaden statt

Veranstaltet vom Hamburger Reistemagazin MERIAN, sollte das dreitägige Festival Besucher mit Vorträgen, Darbietungen und Reisezielen weltweit begeistern. Doch manche Gäste fühlten sich enttäuscht von dem Angebot.

Von Samstag bis Montag präsentierte das Festival Destinationen aus der Region Wiesbaden-Rheingau bis hin zu fernen Orten wie Costa Rica, Alaska und Afrika. Auf zwei Bühnen traten unter anderem Literaturkritiker Denis Scheck, Abenteurer Jonas Deichmann sowie die Reiseexperten Aaron und Achill Moser auf. In der Ausstellungshalle gab es Mitmachaktionen, etwa eine Klangschalen-Darbietung von Schloss Freudenberg.

Im Mittelpunkt stand das sinnliche Erleben und der Austausch über Reisen. Allerdings vermissten einige Besucher eine überzeugende Präsentation der Region Wiesbaden-Rheingau. Zudem war der Eingang am ersten Tag nur schwer zu finden, da Hinweisschilder und Wegbeschreibungen fehlten.

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Tageskarten kosteten 25 Euro, ein Dreitagespass war für 60 Euro erhältlich. Einige Gäste hielten die Preise im Verhältnis zum Angebot für zu hoch – trotz der reibungslosen Organisation.

Das MERIAN Reisefestival vereinte lokale und internationale Reiseerlebnisse unter einem Dach. Zwar war die Veranstaltung gut organisiert, brachte aber kaum innovative Impulse für die Reisefestivalszene. Die Besucher nahmen eine Mischung aus Inspiration und Kritik an Preisen sowie Zugänglichkeit mit nach Hause.

Quelle