Max Holzinger glänzt mit Gold und Silber bei extremen Junioren-WM-Bedingungen
Maren WeihmannMax Holzinger glänzt mit Gold und Silber bei extremen Junioren-WM-Bedingungen
Die 45. FIS-Alpine-Juniorenweltmeisterschaften fanden vom 5. bis 15. März 2024 in Narvik, Norwegen, statt. Extremwetter erschwerte die Wettkämpfe, sodass die Organisatoren Rennen verkürzen oder absagen mussten. Trotz der widrigen Bedingungen überzeugte der 17-jährige Max Holzinger aus Waakirchen mit herausragenden Leistungen für Deutschland.
Holzinger gewann Gold im Slalom und setzte sich in der U18-Kategorie durch, während er im Gesamtklassement den 26. Platz belegte. Er war der einzige deutsche Skifahrer, der das Rennen beendete. Im Riesenslalom sicherte er sich Silber in der U18-Wertung und erreichte Rang 29 im Gesamtfeld – als zweitbester Juniorenstarter.
Sein Teamkollege Michael Huber holte ebenfalls eine Medaille: Bronze im Riesenslalom bei einem 39. Platz im Gesamtklassement. Gemeinsam erreichten Holzinger und Huber im Teamwettbewerb den 18. Platz.
Die Meisterschaft wurde durch anhaltenden Starkregen und Sturm belastet. Mehrere Rennen mussten vorzeitig beendet, andere komplett abgesagt werden. Selbst Aktivitäten abseits der Piste wie Startnummernauslosungen und Siegerehrungen litten unter Verzögerungen oder fielen dem schlechten Wetter zum Opfer.
Rückblickend bezeichnete Holzinger die Erfahrung als ein "tolles Abenteuer, voller Spaß und Skifahren". Nun strebt er eine Rückkehr zu den Juniorenweltmeisterschaften im nächsten Jahr an.
Mit zwei Medaillen erzielte Holzinger die besten deutschen Einzelergebnisse des Turniers. Seine Leistungen in Slalom und Riesenslalom unterstrichen sein Potenzial im alpinen Skisport. Die Meisterschaft endete mit Organisatoren und Athleten, die sich bis zum Schluss den unberechenbaren Wetterbedingungen anpassen mussten.






