03 February 2026, 03:00

Liebesbetrug in Bayern: Mann verliert über 150.000 Euro an falsche Geliebte

Ein alter französischer Geldschein mit einem ernst dreinschauenden Mann im Anzug, der den Text "A qui le crime profite-il?" trägt und ein weißes Hintergrund mit einem schwarzen Rand hat.

61-jähriger Bayer verliert 150.000 Euro durch Liebesbetrug - Frau festgenommen - Liebesbetrug in Bayern: Mann verliert über 150.000 Euro an falsche Geliebte

Ein 61-jähriger Mann aus Bayern hat bei einem Liebesbetrug mehr als 150.000 Euro verloren, nachdem er von einer 50-jährigen Frau hereingelegt worden war. Die Polizei nahm die Verdächtige und ihren 18-jährigen Sohn später während einer geplanten Geldübergabe fest.

Der Betrug begann, als die tschechische Staatsbürgerin den Mann überredete, ihr Geld für eine angeblich notwendige Operation und Schulden zu geben. Im Laufe der Zeit überwies er ihr insgesamt über 150.000 Euro.

Schließlich wurde das Opfer misstrauisch und erstattete bei der Polizei Anzeige wegen Betrugs. Die Behörden bereiteten daraufhin eine kontrollierte Übergabe vor, bei der erneut Geld den Besitzer wechseln sollte. Bei dem Treffen nahmen Beamte die Frau und ihren Sohn fest.

Das Amtsgericht Regensburg erließ einen Haftbefehl gegen die Beschuldigte, woraufhin sie in ein bayerisches Gefängnis überstellt wurde. Ihr Sohn kam später wieder auf freien Fuß.

Die Ermittlungen dauern an, die Frau befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Die finanziellen Verluste des Mannes belaufen sich auf über 150.000 Euro, weitere Tatverdächtige im Zusammenhang mit dem Betrug sind bisher nicht bekannt.

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