04 February 2026, 05:38

Lichterglanz und Rockmusik: Gottesdienst in Tiefenort begeistert Hunderte

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Kircheninnenansicht mit hölzernen Kirchenbänken, die in Reihen angeordnet sind, einem steinernen Becken in der Mitte und Kerzen auf Ständern auf beiden Seiten des Beckens.

Lichterglanz und Rockmusik: Gottesdienst in Tiefenort begeistert Hunderte

Licht für alle: Ungewöhnlicher Gottesdienst in Tiefenort zieht große Schar an

Die St.-Petri-Kirche in Tiefenort war am 1. Februar bis auf den letzten Platz gefüllt, als sich Dorfbewohner trotz winterlicher Kälte zum Licht für alle-Gottesdienst versammelten. Der ungewöhnliche Abend lockte eine große Menge an, darunter viele junge Menschen – und das, obwohl das lokale Veranstaltungskalender gut gefüllt war.

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Der Gottesdienst begann mit einer Mischung aus Musik, die traditionelle Kirchenlieder wie Kyrie eleison mit bekannten Stücken wie Here Comes the Sun der Beatles verband. Eine Erzählung führte die Besucher vom Alltag in die bildhafte Welt der biblischen Offenbarung, wobei das Motto "Kein Licht, kein Wandel" den Abend prägte.

Höhepunkt des musikalischen Teils war der Auftritt der Band The Quiet Side, deren Spiel auf Gitarre, Cajón und Mundharmonika das Publikum begeisterte. Selbst Pfarrer Thomas Volkmann beteiligte sich – in seinem Talar am Keyboard. Eine ungewöhnliche, aber gelungene Verbindung aus Rock-Energie und traditioneller Andacht.

Im weiteren Verlauf nahmen die Besucher an einem Kerzenritual teil: Sie entzündeten Flammen in einem großen schmiedeeisernen Fisch. Diese symbolische Handlung stand für Hoffnung und persönliche Gebete und bildete den emotionalen Höhepunkt des Abends. Viele erhielten zudem individuelle Segensworte, was eine Atmosphäre von Wärme und Ermutigung schuf.

Nach dem Gottesdienst blieb die Kirche für Gespräche geöffnet, und die Menschen blieben noch lange zusammenstehen. Die Stimmung festigte das Gefühl von Gemeinschaft, selbst als die letzten Klänge längst verhallt waren.

Der Licht für alle-Gottesdienst verband moderne Musik, persönliche Besinnung und eine einladende Atmosphäre – und sprach damit ein breites Publikum an. Sein Erfolg zeigt, wie groß das Interesse an frischen, inklusiven Gottesdienstformaten ist.