25 January 2026, 20:49

Lavinia Wilson attackiert Markus Söder bei Blue-Panther-Gala mit scharfer Kritik

Ein Mann in einem weißen Hemd und braunen Hosen steht auf einer Bühne und hält ein Mikrofon in der Hand, mit einem pinken Banner hinter ihm, auf dem 'Berlin als Fuck' steht und Lautsprecher auf der Bühne.

Lavinia Wilson attackiert Markus Söder bei Blue-Panther-Gala mit scharfer Kritik

Schauspielerin Lavinia Wilson nutzt Blue-Panther-Preisrede für Kritik an Markus Söder

Bei der Verleihung des Blue Panther nutzte Schauspielerin Lavinia Wilson ihre Dankesrede, um den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder zu kritisieren. Die Äußerung fiel, als sie den Preis als beste Schauspielerin für ihre Rolle in der Netflix-Serie Cassandra entgegennahm. Die Preisverleihung nahm eine unerwartete Wendung, als sie den Politiker direkt ansprach.

Wilsons Kommentar folgte auf einen auffälligen Fehler auf ihrer Trophäe, der die angespannte Stimmung des Abends noch verstärkte.

Der Vorfall ereignete sich während der live übertragenen Gala in München. Als Wilson die Bühne betrat, hielt sie ihren Preis hoch und wies darauf hin, dass die Gravur nicht ihren Namen, sondern den von Markus Söder trug. Daraufhin wandte sie sich an das Publikum und sagte: "Wir brauchen keine starken Männer oder einen Gockel, der stolziert, um erfolgreich zu sein." Die Bemerkung schien sich auf Söders Führungsstil zu beziehen.

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Söder saß in der ersten Reihe, doch die Kameras fing seine Reaktion nicht ein. Nach der Veranstaltung teilte er auf Instagram einen Beitrag zu den Preisen, ging auf Wilsons Worte jedoch nicht ein. Wilson, bekannt für ihre Rolle in Cassandra, blickt auf eine lange Karriere in deutschem Film und Fernsehen zurück. Ihr Debüt gab sie mit elf Jahren in Leise Schatten, später gewann sie den Grimme-Preis für Frau Böhm sagt Nein. Ihre Rede markierte einen seltenen Moment politischer Stellungnahme bei einer Unterhaltungsgala.

Die Verleihung endete, ohne dass Söder auf Wilsons Kritik einging. Der Gravurfehler auf der Trophäe trug zusätzlich zur Kontroverse bei, auch wenn es bisher keine offizielle Richtigstellung gab. Der Vorfall lenkte seitdem die Aufmerksamkeit auf das Verhältnis zwischen Politik und Prominenz in Bayern.