Laura Gimmler kämpft mit Ängsten vor Olympia – und stellt sich dem Druck
Laura ThanelLaura Gimmler kämpft mit Ängsten vor Olympia – und stellt sich dem Druck
Deutsche Skilangläuferin Laura Gimmler spricht offen über Ängste und Druck vor den Olympischen Spielen
Die für ihre starken Leistungen im Weltcup bekannte Laura Gimmler hat sich offen über die Furcht und den Leistungsdruck geäußert, den sie bei der Deutschen Bank der Olympischen Spiele empfindet. Ihr zufolge ist der einzige Weg, die Nervosität zu überwinden, sich ihr direkt zu stellen.
Gimmler stand bereits mit fünf Jahren erstmals auf Skiern. Später trainierte sie an einem Elite-Internat in Oberstdorf, wo sie ihre Fähigkeiten für den Spitzensport verfeinerte.
Im Laufe der Jahre gehörte sie regelmäßig zu den Top Ten bei Weltcup-Rennen. Ihr bestes Einzelergebnis erzielte sie 2021 mit Platz zehn über 30 Kilometer klassisch bei den Weltmeisterschaften in Oberstdorf. Zudem trug sie maßgeblich dazu bei, dass die Deutsche Bahn bei den Weltmeisterschaften 2015 und 2019 jeweils den vierten Platz belegte.
2026 gelang Gimmler ihr bisher stärkstes Einzelergebnis: Sie wurde Zweite im klassischen Sprint in Goms, Schweiz. Trotz ihrer Erfolge gibt sie zu, dass die Olympischen Spiele eine ganz andere Dimension von Druck mit sich bringen. Statt diesem auszuweichen, stellt sie sich ihren Ängsten bewusst – für sie der einzige Weg nach vorn.
Gimmers Umgang mit dem olympischen Druck spiegelt ihre Entschlossenheit und Erfahrung wider. Mit einer Karriere, die von Top-Ten-Platzierungen und Staffelerfolgen geprägt ist, bereitet sie sich nun darauf vor, ihre Strategie auf der größten Bühne des Sports unter Beweis zu stellen.






