Laura Dahlmeier stirbt bei Bergtour durch tödlichen Steinschlag
Christoph Koch IILaura Dahlmeier stirbt bei Bergtour durch tödlichen Steinschlag
Laura Dahlmeier, die gefeierte deutsche Biathletin und zweifache Olympische Goldmedaillengewinnerin, ist nach einem Steinschlag während einer Bergtour ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich Ende Juli am Laila Peak; ihr Tod wurde am 28. Juli bestätigt, nachdem zwei Tage lang Ungewissheit geherrscht hatte. Ihr Körper bleibt in der abgelegenen Karakorum-Bergkette ungeborgen.
Dahlmeier bestieg den rund 5.700 Meter hohen Laila Peak, als sie vom tödlichen Steinschlag getroffen wurde. Als "Gesicht des deutschen Biathlons" bekannt, hatte sie sich 2019 nach ihren Goldmedaillen im Sprint und in der Verfolgung bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang aus dem Sport zurückgezogen. Neben ihren olympischen Erfolgen gewann sie gemeinsam mit ihrer damaligen Teamkollegin Denise Herrmann-Wick für den Deutschen Skiverband (DSV) zahlreiche Staffelmedaillen.
Nach ihrer Karriere arbeiteten Dahlmeier und Herrmann-Wick als TV-Expertinnen für das ZDF. Die Nachricht von ihrem Tod hat ihr Umfeld tief erschüttert – Herrmann-Wick äußerte öffentlich ihre Trauer. In einem berührenden Beitrag in den sozialen Medien bezeichnete sie Dahlmeier als Inspiration und furchtlosen Menschen.
Viele langjährige Wegbegleiter Dahlmeiers haben seit dem Unfall tiefe Bestürzung geäußert. Herrmann-Wick gab offen zu, emotional stark betroffen zu sein – ein Zeichen für die prägende Wirkung, die Dahlmeier auf die Menschen in ihrem Leben hatte.
Ihr Tod hinterlässt eine bleibende Lücke in der Biathlon-Welt und darüber hinaus. Ihre Erfolge als Olympiasiegerin und ihr Einfluss als Teamkollegin bleiben unvergessen. Die Suche nach ihrem Körper dauert an, doch ihr Vermächtnis als eine der erfolgreichsten Biathletinnen Deutschlands lebt weiter.






