Landshuts Kliniken fusionieren 2026: Was sich für Patienten und Mitarbeiter ändert
Maren WeihmannLandshuts Kliniken fusionieren 2026: Was sich für Patienten und Mitarbeiter ändert
Große Veränderungen im Landshuter Gesundheitswesen: Drei Krankenhäuser fusionieren ab 2026
Zum 1. Januar 2026 vollziehen das Klinikum Landshut, die LAKUMED-Kliniken und das St.-Marien-Kinderkrankenhaus offiziell ihre Fusion. Mit dem Zusammenschluss gehen auch personelle Wechsel in der Führungsebene einher: Ein langjähriger Chirurg geht in den Ruhestand, ein weiterer verlässt das Haus für eine neue berufliche Aufgabe.
Hinter den Kulissen läuft die Vorbereitung der Fusion bereits auf Hochtouren. Die Betriebsräte der beteiligten Häuser unterzeichneten eine Personalüberleitungsvereinbarung, die die Rechte der Beschäftigten sichert. Damit bleiben alle bestehenden Arbeitsplätze und Ausbildungsstellen unter der neuen Struktur unverändert erhalten. Den Mitarbeitenden des St.-Marien-Kinderkrankenhauses steht zudem eine Wahlmöglichkeit offen: Sie können entweder unter den bisherigen AVR-Richtlinien bleiben oder in den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) wechseln.
Zudem erhalten alle Beschäftigten der LA-Regio-Kliniken Zugang zur Zusatzversorgungskasse (ZVK), die bayerischen Kommunalbediensteten angeboten wird. Erste fachliche Kooperationen zwischen den fusionierenden Kliniken sollen noch vor der vollständigen Integration in spezialisierten Bereichen anlaufen.
Führungskräfte wechseln mit dem Zusammenschluss Dr. Johann Hatzl, Leiter der Klinik für Gefäßchirurgie am Krankenhaus Landshut-Achdorf, scheidet Ende 2023 aus dem Berufsleben aus. Prof. Dr. Dr. h.c. Florian Löhe, der seit 2008 die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Landshut leitet, verlässt das Haus am 31. Januar 2026, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen.
Weitere Details zu den Auswirkungen der Fusion auf Patientinnen und Patienten, Besucher sowie zuweisende Ärztinnen und Ärzte werden Anfang 2026 bekannt gegeben.
Neue Strukturen ab 2026 – was sich für Beschäftigte und Patientenschaft ändert Die Fusion wird das Gesundheitsangebot in Landshut ab dem kommenden Jahr neu prägen. Für die Mitarbeitenden bleiben die Arbeitsplätze erhalten, teilweise winken neue Rentenleistungen oder Tarifoptionen. Patientinnen, Patienten und medizinisches Personal erhalten aktualisierte Informationen, sobald die finalen Pläne im nächsten Jahr feststehen.






