19 January 2026, 10:46

Landshuts bulgarische Gemeinschaft plant eigene Kirchengemeinde in Köln

Eine Europakarte mit Bulgariens Provinzen in Grün, Rot und Blau hervorgehoben und Text, der weitere Details zum Gebiet bereitstellt.

Landshuts bulgarische Gemeinschaft plant eigene Kirchengemeinde in Köln

Landshuts bulgarische Gemeinschaft könnte bald eine eigene orthodoxe Kirchengemeinde und eine Sonntagsschule in Köln erhalten. Generalkonsul Viktor Stoyanov besuchte die Stadt, um mögliche Standorte für diese neuen kulturellen Einrichtungen zu erkunden. Der Schritt folgt auf Jahre stetigen Wachstums der bulgarischen Bevölkerung in Landshut, die mittlerweile rund 370 Einwohner zählt.

Das Treffen fand im Landshuter Rathaus statt, wo Stoyanov mit Oberbürgermeister Alexander Putz zusammentraf. Beide Vertreter betonten die engen Verbindungen zwischen Bayern und Bulgarien, das als EU-Mitglied in Südosteuropa eine wichtige Rolle spielt. Putz würdigte die Leistungen bulgarischer Fachkräfte, von denen viele in qualifizierten Berufen in der Region tätig sind.

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Im Gespräch beschrieb Stoyanov Bulgarien als aufstrebenden Wirtschaftsstandort und beliebtes Reiseziel. Er verwies auf die Strände am Schwarzen Meer, die Gebirgsregionen und historischen Sehenswürdigkeiten als zentrale Anziehungspunkte. Der Generalkonsul unterstrich zudem die Bedeutung der Unterstützung für die gut integrierte bulgarische Gemeinschaft in Landshut, die dank der EU-Freizügigkeit gewachsen ist. Oberbürgermeister Putz sicherte daraufhin die Hilfe der Stadt bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten in Berlin zu. Die geplante Kirchengemeinde und Sonntagsschule sollen sowohl religiöse als auch bildungsspezifische Bedürfnisse bulgarischer Familien in der Region abdecken.

Das Treffen markiert einen wichtigen Schritt zur Schaffung eigener Räume für die bulgarischen Bewohner Landshuts. Mit der Unterstützung der Stadt können die Pläne für die Kirchengemeinde und die Sonntagsschule nun voranschreiten. Die Initiative spiegelt die wachsende Präsenz der Gemeinschaft und ihren Beitrag zur kulturellen Vielfalt der Region wider.