10 May 2026, 02:20

Landkreistags-Präsident warnt: Energiepreise bleiben hoch – ländliche Regionen leiden besonders

Plakat mit Bäumen und Himmel als Hintergrund mit dem Text "Investing in Communities: Biggest Investment in Rural Electricity Since the New Deal".

Landkreistags-Präsident warnt: Energiepreise bleiben hoch – ländliche Regionen leiden besonders

Der Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), Achim Brötel, hat gewarnt, dass die hohen Energiepreise nicht bald sinken werden. Nun fordert er dringende Maßnahmen der Regierung, um Menschen zu unterstützen, die mit steigenden Kosten zu kämpfen haben – insbesondere in ländlichen Regionen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Brötel betonte, dass viele Menschen auf dem Land aufgrund längerer Arbeitswege und höherer Spritkosten besonders stark unter finanzieller Belastung leiden. Für sie sei zusätzliche Hilfe nicht nur nützlich, sondern eine Frage des Überlebens.

Er schlug mehrere Lösungsansätze vor, darunter eine Treibstoffpreissenkung oder eine Erhöhung der Pendlerpauschale. Entscheidend sei, dass die Entlastungen auch bei den Menschen außerhalb der Städte ankommen, wo die Lebenshaltungskosten oft am stärksten zu spüren sind.

Der DLT-Präsident mahnte die Koalition zudem, Verzögerungen und Streitigkeiten bei der Energiepreishilfe zu vermeiden. Eine Lösung müsse zügig gefunden werden, forderte er, mit Planungen, die über den Sommer hinausreichen könnten. Sein Ziel ist es, die Lebensbedingungen im ganzen Land auszugleichen, indem regionale Unterschiede bei den Energiekosten angegangen werden.

Ohne zeitnahes Handeln werde sich die Kluft zwischen städtischen und ländlichen Lebensstandards weiter vertiefen, warnte Brötel.

Seine Vorschläge konzentrieren sich auf praktische Maßnahmen wie Treibstoffrabatte und höhere Pendlerzuschüsse. Er drängt auf eine abgestimmte Reaktion, um weitere Härten in ländlichen Gemeinden zu verhindern. Die Regierung steht nun unter Druck, zu handeln, bevor sich die Lage weiter verschärft.

Quelle