23 December 2025, 04:55

Lage der Lebensmittelbanken in Bayern hat sich leicht entspannt

Eine Vielfalt an Lebensmitteln zusammengestellt.

Lage der Lebensmittelbanken in Bayern hat sich leicht entspannt - Lage der Lebensmittelbanken in Bayern hat sich leicht entspannt

Lage der Tafeln in Bayern hat sich leicht entspannt

Lage der Tafeln in Bayern hat sich leicht entspannt

Lage der Tafeln in Bayern hat sich leicht entspannt

  1. Dezember 2025, 04:31 Uhr

Die Tafeln in Bayern verzeichnen nach Jahren hoher Nachfrage eine leichte Entspannung. Die Zahl der Hilfebedürftigen stieg 2025 nur noch um ein Prozent – ein deutlich geringerer Anstieg als in den Vorjahren. Peter Zilles, Vorsitzender des Tafel-Landesverbands Bayern, spricht von einer „besser handhabbaren Situation“ als noch vor einiger Zeit.

Insgesamt 171 Tafeln in Bayern versorgen rund 165.000 Bedürftige mit Lebensmitteln, unterstützt von etwa 14.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Die Einrichtungen sind auf Spenden von Unternehmen und Privatpersonen angewiesen, ebenso wie auf das Engagement der Freiwilligen. Doch auch Betriebskosten wie Mieten, Sprit, Versicherungen und Kühlung belasten die Haushalte der Tafeln.

Die Vorweihnachtszeit bleibt die umsatzstärkste Phase: Die Spendenbereitschaft steigt deutlich an. Gleichzeitig sinkt die Zahl der geflüchteten Menschen, die auf die Unterstützung angewiesen sind. Viele ukrainische Geflüchtete haben inzwischen einen festen Arbeitsplatz gefunden, was die Gesamtzahl der Hilfebedürftigen reduziert. Dennoch bleiben Herausforderungen: Die Besetzung von Führungspositionen wird zunehmend schwieriger, und die Ausgaben steigen weiter. Zilles zeigt sich vorsichtig optimistisch, betont aber, dass das System nach wie vor stark von der Großzügigkeit der Bevölkerung und dem ehrenamtlichen Einsatz abhängt.

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Der leichte Rückgang der Nachfrage hat die Tafeln in Bayern etwas entlastet. Mit weniger geflüchteten Menschen, die Unterstützung benötigen, und stabilen Spendeneinnahmen hat sich die Lage stabilisiert. Doch steigende Kosten und der Mangel an Helferinnen und Helfern zwingen die Einrichtungen, sich weiterhin anzupassen, um künftigen Anforderungen gerecht zu werden.