KVA zentralisiert Chirurgie im Allgäu – was sich für Patienten jetzt ändert
Christoph Koch IIKVA zentralisiert Chirurgie im Allgäu – was sich für Patienten jetzt ändert
Der Klinikverbund Allgäu (KVA) reorganisiert seine chirurgischen Dienstleistungen in der gesamten Region. Mehrere wichtige Fachbereiche werden künftig an ausgewählten Standorten zentralisiert, was die Art und Weise verändert, wie Patientinnen und Patienten medizinische Versorgung erhalten.
Bisher waren chirurgische Schwerpunkte auf mehrere Kliniken verteilt, darunter Kempten, Mindelheim, Immenstadt, Ottobeuren, Sonthofen und Oberstdorf. Orthopädie und Endoprothetik – etwa Knie- und Hüftgelenkersatz – wurden in zertifizierten Zentren wie der St.-Vinzenz-Klinik Pfronten und dem EPZmax in Ottobeuren durchgeführt. Die Gefäßchirurgie wurde über das Herz- und Gefäßzentrum koordiniert, während onkologische Leistungen unter einem zertifizierten Zentrum für das gesamte Allgäu angeboten wurden.
Nach dem neuen Konzept wird die Krebstherapie nun am Standort Kempten gebündelt. Schilddrüsenoperationen finden künftig ausschließlich in Mindelheim statt. Komplexe Leistenbruch-Operationen werden hingegen nur noch in Immenstadt durchgeführt.
Die Umstrukturierung bedeutet, dass Patientinnen und Patienten für bestimmte Eingriffe künftig gezielt die zuständigen Kliniken aufsuchen müssen. Jeder Standort wird sich auf weniger, dafür aber spezialissteren chirurgischen Bereichen konzentrieren. Noch hat der KVA keine vollständigen Angaben dazu gemacht, wie alle bisherigen Leistungen neu verteilt werden.






