03 May 2026, 00:32

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewaltwitz gegen Schwangere sorgt für Empörung

Schwarz-weißes Plakat mit der Aufschrift 'Vergewaltigung auf Vergewaltigung oder die Gerechtigkeit, die in ihrer eigenen Falle gefangen ist' in fetter schwarzer Schrift

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewaltwitz gegen Schwangere sorgt für Empörung

„Britain’s Got Talent“-Juror KSI gerät nach altem Video mit gewaltverherrlichendem Witz über schwangere Frauen in die Kritik

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Der Britain’s Got Talent-Juror KSI sieht sich mit massiver Kritik konfrontiert, nachdem ein altes Video wieder aufgetaucht ist, in dem er einen verstörenden Witz über Gewalt gegen schwangere Frauen macht. Der Clip, der ursprünglich 2017 hochgeladen, später aber gelöscht wurde, hat scharfe Verurteilung von Seiten von Initiativen gegen häusliche Gewalt ausgelöst. Die aktuelle Kontroverse reiht sich in frühere Vorwürfe wegen des Online-Verhaltens des YouTubers ein.

In dem Video reagiert KSI – mit bürgerlichem Namen Olajide William Olatunji – auf den Rat seiner Mutter zu safer Sex mit einer schockierenden Bemerkung. Als sie ihn daran erinnert, ein Kondom zu benutzen, entgegnet er: „Wenn sie schwanger wird, hau ich dem Baby einfach drauf.“ Der Kommentar, der fast ein Jahrzehnt zurückliegt, hat nun neue Empörung ausgelöst.

Die Organisation Women’s Aid, eine führende britische Hilfsorganisation für Opfer häuslicher Gewalt, bezeichnete den Witz als inakzeptabel. Eine Sprecherin erklärte: „Solche Äußerungen sind niemals akzeptabel – selbst wenn sie als Scherz gemeint sind. Schwangere Frauen sind einem besonders hohen Risiko von häuslicher Gewalt ausgesetzt.“ Die Organisation betonte, dass derartige Aussagen Gewalt verharmlosen und Betroffene zusätzlich belasten.

Ein Vertrauter KSIs behauptet, der YouTuber bereue das Video zutiefst. Die Person sagte: „Er blickt auf diese Zeit mit großem Bedauern zurück und erkennt, dass seine Wortwahl sowohl dumm als auch falsch war.“ Der Vorfall folgt auf eine weitere Kontroverse im Jahr 2023, als KSI wegen einer rassistischen Äußerung in einem Parodie-Video in die Kritik geriet und sich daraufhin vorübergehend aus den sozialen Medien zurückzog.

KSI wurde zunächst als Mitglied der YouTube-Gruppe The Sidemen bekannt. Seine Berufung zum Juror bei Britain’s Got Talent in diesem Jahr hatte bereits gemischte Reaktionen bei Fans und Kritikern hervorgerufen.

Das wiederaufgetauchte Video hat die Debatte über KSIs frühere Verhaltensweisen und deren Auswirkungen auf sein öffentliches Image neu entfacht. Hilfsorganisationen gegen häusliche Gewalt warnen weiterhin vor den Gefahren, Gewalt zu verharmlosen. Die Kontroverse kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der YouTuber eine prominente Rolle in einer großen Fernseh-Talentshow einnimmt.

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