02 May 2026, 18:36

Koreanische Patentanwälte stärken Zusammenarbeit mit dem Europäischen Patentamt in München

Diagramm eines Strahlpatents mit verbundenen Punkten, Linien und erklärendem Text mit numerischen Anmerkungen.

Koreanische Patentanwälte stärken Zusammenarbeit mit dem Europäischen Patentamt in München

Eine Delegation der Korean Patent Attorneys Association (KPAA) hat kürzlich das Europäische Patentamt (EPA) in München besucht. Ziel des Treffens war es, die Beziehungen zwischen den beiden Organisationen zu vertiefen und aktuelle Entwicklungen im Bereich des geistigen Eigentums zu erörtern. Beide Seiten betonten die wachsende Zusammenarbeit bei Patentverfahren und der Förderung von Innovation.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Gespräche begannen mit einer Eröffnungsrede von Christoph Ernst, Vizepräsident des EPA für Rechts- und Internationale Angelegenheiten. Er begrüßte die von ihrem Präsidenten angeführte KPAA-Delegation im EPA-Hauptsitz. Im Verlauf der Diskussionen informierte die KPAA über die neuesten Entwicklungen in Koreas Politik und Rechtsprechung zum geistigen Eigentum.

Das EPA stellte seinen Qualitätsaktionsplan 2025 vor, der Verbesserungen bei der Patentrecherche und -prüfung umfasst. Wie die Beamten mitteilten, wurden 2024 85,1 Prozent der Standard-Rechercheberichte fristgerecht erstellt. Zudem präsentierte das Amt sein Observatorium für Patente und Technologie, das Trends in der Innovationsfinanzierung und Nachhaltigkeit analysiert.

Die Daten zeigen einen Anstieg koreanischer Antragsteller, die 2024 den Einheitseffekt für ihre Patente beantragten. Die Anfragen machten 18,9 Prozent der förderfähigen Fälle aus – fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Samsung gehörte im selben Zeitraum zu den drei größten globalen Antragstellern für Patente mit Einheitseffekt.

Beide Seiten vereinbarten, den Dialog fortzusetzen. Für 2026 sind weitere Kooperationen geplant, mit Schwerpunkt auf gemeinsamen Initiativen und Wissensaustausch.

Das Treffen unterstrich das Engagement von EPA und KPAA für eine engere Zusammenarbeit. Immer mehr koreanische Antragsteller nutzen Einheitspatente, was auf eine stärkere Einbindung in die europäischen Systeme des geistigen Eigentums hindeutet. In den kommenden Jahren sollen weitere Gespräche diese Entwicklungen vertiefen.

Quelle