29 January 2026, 19:51

Korbiniansschule Freising: EU-weite Ausschreibung bringt lokale und europäische Planer zusammen

Ein detailliertes architektonisches Zeichnung des Charles II-Schule in Berlin, das ein Gebäude mit zahlreichen Fenstern und umfassende Pläne und Texte zeigt.

Korbiniansschule Freising: EU-weite Ausschreibung bringt lokale und europäische Planer zusammen

Große Sanierung der Korbiniansschule Freising: Stadt vergibt Planungsaufträge nach EU-weiter Ausschreibung

Die Freisinger Korbiniansschule steht vor einer umfassenden Modernisierung, um zeitgemäße Lehrstandards zu erfüllen. Nach Abschluss eines EU-weiten Vergabeverfahrens hat die Stadt nun die Planungsverträge vergeben – dabei konnten sich trotz strenger Vergaberegeln auch lokale Unternehmen durchsetzen.

Das Projekt nahm im vergangenen Sommer Fahrt auf, als der Schul- und Kulturausschuss erstmals die Pläne prüfte. Kurz darauf wurde das Vergabeverfahren nach der deutschen Vergabeverordnung (VgV) auf den Weg gebracht. Drei Gewerke wurden europaweit ausgeschrieben: Tragwerksplanung, Heizung/Lüftung/Sanitär sowie Elektroinstallationen.

Pro Gewerk wurden anhand einer Bewertungsmatrix drei Firmen vorselektiert, die dann in Vertragsverhandlungen eintraten. Zwar sah das EU-Recht keine Bevorzugung regionaler Anbieter vor, doch zwei Unternehmen aus der Region erhielten den Zuschlag: die Moosburger Firma Greulein (Elektro) sowie das Freisinger Büro Brandl und Eltschig (Tragwerksplanung). Der Ausschuss billigte nun alle drei Vergaben; Ausschussvorsitzende Eva Bönig äußerte die Hoffnung auf einen reibungslosen Bauverlauf.

Freising setzt zwar grundsätzlich auf beschränkte Ausschreibungen, um lokale Betriebe einzubinden – das EU-Verfahren sorgt jedoch für zügige Angebote aus ganz Europa. In den endgültigen Ergebnissen wurden keine Freisinger Bewerber für die Umplanung genannt.

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Die beauftragten Firmen werden nun die Planungsverträge finalisieren, vorbehaltlich der Ausschusszustimmung. Ziel der Sanierung ist es, das denkmalgeschützte Schulgebäude auf den neuesten Stand zu bringen, dabei aber die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Die Bauarbeiten sollen auf Basis der neu vergebenen Verträge bald beginnen.