Knapper Wahlsieg: Gerhard Betz bleibt Nandlstadts Bürgermeister mit nur 39 Stimmen Vorsprung
Maren WeihmannKnapper Wahlsieg: Gerhard Betz bleibt Nandlstadts Bürgermeister mit nur 39 Stimmen Vorsprung
Gerhard Betz hat sich in einem knappen Wahlkrimi eine weitere Amtszeit als Bürgermeister von Nandlstadt gesichert. Der Amtsinhaber von der UWN setzte sich mit nur 39 Stimmen Vorsprung durch – einer der knappsten Siege in jüngeren Kommunalwahlen. Seine Herausforderin, Sibylle Thiermann-Mayrhofer von der CSU, unterlag trotz eines starken Wahlkampfs, der das Ergebnis fast noch gedreht hätte.
Bis zur letzten Stimme blieb das Rennen offen, die Spannung stieg besonders bei der Auszählung der Briefwahlstimmen, die schließlich den Ausschlag zugunsten Betz' gaben. Er führte seinen Erfolg später auf die Mobilisierung von Wählerinnen und Wählern zurück, die sich bisher oft der Wahl enthalten hatten.
Thiermann-Mayrhofer, die mit dem Anspruch antrat, sich der Sache und nicht persönlichen Ambitionen zu widmen, nahm die Niederlage mit Anstand hin. Sie bezeichnete das Ergebnis als klaren Auftrag zum Wandel, gratulierte ihrem Kontrahenten aber gleichzeitig herzlich. Betz, sichtbar erleichtert, zeigte sich überglücklich über seine Wiederwahl und dankte seinen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihr Vertrauen.
Die Wahl hat auch die Zusammensetzung des Stadtrats verändert: Claudia Hoffendahl (UWN) rückt nun auf den ersten Ersatzplatz vor, während Josef Minster weiterhin führender Stellvertreter der CSU bleibt. Genauere Angaben zu weiteren Verschiebungen in der Ratsvertreterschaft stehen noch aus, da aktuelle Zahlen zur politischen Zusammensetzung noch nicht vorliegen.
Betz' Wiederwahl ist ein knapper, aber bedeutender Erfolg – mit 50,7 Prozent der Stimmen gegenüber 49,3 Prozent für Thiermann-Mayrhofer. Das Ergebnis unterstreicht die gespaltene Meinung in der Stadt und den Einfluss der Wählerbeteiligung auf die lokale Führung. Anpassungen im Rat werden folgen, das genaue Ausmaß der Veränderungen steht jedoch noch nicht fest.






